NeuroNation \ Gehirn und Geist, Gehirnjogging

Aktuell in der Forschung

Forschung

NeuroNation wird in der Forschung als ein effektives Mittel eingesetzt, um die kognitiven Fähigkeiten von Menschen zu analysieren und zu stärken. Unten finden Sie einen Auszug unserer aktuellen Forschungsprojekte. Sind Sie Wissenschaftler und interessieren sich für Studien zum Thema kognitives Training, entnehmen Sie bitte unsere Kontaktinformationen dem Kasten rechts.

Forschungsprojekte mit NeuroNation

Gemeinsame Studie mit der Edith Cowan Universität in Perth (Australien)

ECUKann vielseitiges Gehirntraining einen Beitrag leisten, den Ausbruch der Huntington-Krankheit zu verzögern bzw. den Verlauf der Krankheit zu verlangsamen? Bei der Huntington-Krankheit handelt es sich um eine erbliche Krankheit, bei der u.a. wichtige Teile des Gehirns degenerieren. In einer gemeinsamen Studie mit der Edith Cowan Universität in Perth (Australien) trainieren Studienteilnehmer über einen Zeitraum von 9 Monaten u.a. mit dem Training von NeuroNation.

Studie mit der Hochschule für Gesundheit in Bochum

HSG BochumWie wirkt sich ein computerbasiertes Training der Wortflüssigkeit auf sprachliche und exekutive Funktionen von älteren Menschen aus? Dieser Frage geht Bianca Spelter, Logopädie-Studentin der Hochschule für Gesundheit in Bochum (hsg), in ihrer Bachelor-Arbeit mit ausgewählten Übungen des NeuroNation-Programms nach. Betreut wird die Arbeit von Prof. Dr. Sascha Sommer, der an der hsg den Schwerpunkt Kognitive Neuropsychologie vertritt.

Wissenschaftliche Studie mit Hertie-Institut in Tübingen

Hertie-InstitutWas können Menschen, die mit Parkinson leben, mittels Training im Gehirn bewirken? Dieser Frage möchte die Arbeitsgruppe für Klinische Neurodegeneration des Hertie Instituts Tübingen unter der Leitung von Prof. Dr. Berg nachgehen. Neben körperlichem Training erfolgt ein regelmäßiges kognitives Training mit der NeuroNation App.

Wissenschaftliche Kooperation mit neurologischem Therapiezentrum

Neurologisches TherapiezentrumWelche Art von Gehirntraining hilft Patienten nach einem Schlaganfall und bei anderen neurologischen Erkrankungen am meisten? Unter Leitung von Doktor Wolfgang Klein, der im Zuge des EU-Projekts Rehab@Home nach technologischen Lösungen als Teil der Neurorehabilitation forscht, erkundet NeuroNation innovative Ansätze.

Wissenschaftliche Studie mit der Fernuniversität in Hagen

Kooperation mit Fernuniversität in Hagen

Den Einfluss von Gehirntraining auf verschiedene kognitive Leistungen wird derzeit gemeinsam mit der Fernuniversität in Hagen unter Leitung von PD Dr. Tilo Strobach untersucht. Weitere Details werden nach Abschluss der Studie bekanntgegeben.

Einsatz in der Reha in Kooperation mit einer Krankenkasse

Kooperation mit DBKK

Die Deutsche BKK ermöglicht Ihren Versicherten das NeuroNation-Training im Zuge der Rehabilitation zu verwenden. Gehirntraining nimmt bei der Rehabilitation nach einem Schlaganfall eine wichtige Rolle ein [1]. Die Wirksamkeit des Trainings wird dabei durch Prä- und Posttests bewertet.

Erhalt und Ausbau der geistigen Fitness im Alter

Kooperation mit Bremer Heimstiftung

Studien zeigen die Bedeutung regelmäßiger mentaler Aktivität auch im Alter [2]. Die Bremer Heimstiftung setzt aus diesem Grund die NeuroNation-App in Pflegeeinrichtungen ein. Erste Ergebnisse zeigen, dass sich das Gehirntraining großer Beliebtheit erfreut.

Wissenschaftliche Studie zum Arbeitsgedächtnis-Training

Kooperation mit der FU BerlinWie wirkt sich regelmäßiges kognitives Training mit NeuroNation auf das Arbeitsgedächtnis aus? Dieser Frage ging der Fachbereich für allgemeine Psychologie und Neuropsychologie unter Leitung von Professor Niedeggen nach. Das Ergebnis: Insbesondere das visuelle Arbeitsgedächtnis verbesserte sich signifikant. Details

Förderung der Leistungsfähigkeit im Beruf

Kooperation mit der TU Dortmund

Kann Gehirntraining einen Beitrag leisten, die Gefahr älterer Angestellter, an Burnout zu erkranken, zu reduzieren? Die noch unveröffentlichte Studie unter Leitung von Professor Falkenstein konnte zeigen, dass das Training von NeuroNation in Verbindung mit Entspannungsübungen einen Beitrag leisten kann, die Burnout-Gefahr zu reduzieren.

Maturaarbeit zur Wirksamkeit von Gehirntraining

ProBono-Projekt mit NeuroNationIn ihrer Maturaarbeit verglich die Schülerin Ladina Meier(Bündner Kantonschule Chur) die Effektivität verschiedener Arten von Gehirntraining. Betreut wurde die Schülerin von Marcel Liechti. Die Ergebnisse zeigen die Überlegenheit des Trainings von NeuroNation. Details

Frisch aus unserem Labor

Unterscheiden sich Männer und Frauen in Ihren Leistungen im Training von NeuroNation? Wie entwickeln sich die kognitiven Leistungen im Laufe des Lebens? NeuroNation hat die Daten des Fitness-Tests zu Beginn der Nutzung von NeuroNation verwendet, um Antworten auf diese Fragen zu erhalten. Insgesamt wurden dafür die Leistungen von 25.000 Nutzern ausgewertet. Der Fitness-Test hat dabei den Vorteil, dass Nutzer zu diesem Zeitpunkt noch untrainiert sind und die Leistung von keinen Trainingseffekten verfälscht wird.

Geschlechtervergleich

Geschlechtsspezifische Unterschiede in kognitiven Leistungen

Studien zeigen, dass es zwar Geschlechtsunterschiede in den kognitiven Leistungen gibt, diese aber sehr stark vom Kontext der Leistungserhebung abhängen [3]. Unsere Daten zeigen, dass Männer bessere Gedächtnis- und Logikleistungen aufwiesen. Im Bereich Konzentration gab es hingegen keine bedeutenden Unterschiede.

Kognitive Leistungen im Laufe des Lebens

Veränderung der kognitiven Leistungen im Laufe des Lebens

Können unsere Daten die bisherige Forschung bestätigen, die zeigen konnte, dass kognitiven Fähigkeiten ab Mitte 20 abnehmen [4]? Die Ergebnisse zeigen deutlich das Absinken geistiger Leistungen im Laufe des Alters und bestätigen somit frühere Befunde, wonach insbesondere die fluide Intelligenz im Laufe des Lebens abnimmt.

Training starten

Quellen:

[1] Westerberg, H., Jacobeus, H., Hirvikoski, T., Clevberger, P., Östensson, M. L., Bartfai, A., & Klingberg, T. (2007). Computerized working memory training after stroke – A pilot study. Brain Injury, 21(1), 21-29.

[2] Rebok, G. W., Ball, K., Guey, L. T., Jones, R. N., Kim, H.-Y., King, J. W., Marsiske, M., Morris, J. N., Tennstedt, S. L., Unverzagt, F. W., & Willis, S. L. (2014). Ten-year effects of the advanced cognitive training for independent and vital elderly cognitive training trial on cognition and everyday functioning in older adults. The American Geriatric Society, 62(1), 16-24.

[3] Ortner, T. M., & Sieverding, M. (2008). Where are the Gender Differences? Male Priming Boosts Spatial Skills in Women. Sex Roles, 59, 274-281.

[4] Baltes, P. B., Staudinger, U. M., & Lindenberger, U. (1999). Lifespan Psychology: Theory and Application to Intellectual Functioning. Annual Review of Psychology, 50, 471-507.

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