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Altersdemenz

Bundesministerium

Inhaltsverzeichnis:

1. Was für Einschränkungen bringt eine Alterdemenz?
2. Welche Ursachen gibt es?
3. Präventivmaßnahmen und Therapie 

Über 50 verschiedene Krankheitsbilder können einer Altersdemenz zugeordnet werden. Alle diese Unterformen haben gemeinsam, dass sie zu einer Abnahme der kognitiven Fähigkeiten führen. Ebenso sind die emotionalen und sozialen Fähigkeiten beeinträchtigt. Mit steigendem Alter erhöht sich das Risiko, an einer Altersdemenz zu erkranken. Eine sehr bekannte Form der Demenz ist Alzheimer. Doch was können erste Anzeichen für Alzheimer sein?

Was für Einschränkungen bringt eine Altersdemenz mit sich?

Typisch ist eine Verschlechterung in folgenden Bereichen (Eine 1. Einschätzung für Angehörige kann der Demenz-Test oder ein Mentaltest geben):

  • Gedächtnisleistung: Sehr große Vergesslichkeit, bei einer starken Altersdemenz können eigentlich bekannte Personen oft nicht wiedererkannt werden, es kommt zu Gedächtnisproblemen
  • Denkvermögen: Zusammenhangsloses Antworten auf gestellte Fragen
  • Sprache: Verlangsamt und undeutlich
  • Motorik: Nachlassendes praktisches Geschick
  • Depressionen: Antriebsverlust, die Persönlichkeitsstruktur kann sich ändern

Die Krankheiten bringen starke Einschränkungen im Alltag der Betroffenen mit sich. Je stärker eine Altersdemenz fortgeschritten ist, umso negativer wirkt sich dies auf die Bewältigung alltäglicher Aufgaben aus. Schon Anziehen, Kochen oder Einkaufen können zu einem Problem werden.

Welche Ursachen gibt es für eine Altersdemenz?

Es gibt zahlreiche Faktoren, die das Auftreten einer Altersdemenz begünstigen. Dazu zählen etwa Alkoholismus, HIV, Parkinson, eine familiäre Veranlagung, eine Arterien-Verkalkung im Gehirn sowie Stoffwechsel-Erkrankungen. Wenn in der Familie ein Verwandter 1. Grades dement ist, so ist das Erkrankungsrisiko um zwei bis viermal höher.

Präventivmaßnahmen und Therapie

Neben den professionell begleiteten Therapie-Maßnahmen, gibt es noch andere Ansätze, der Altersdemenz vorzubeugen oder diese zu behandeln, insofern sie noch nicht allzu ausgeprägt ist. Neueste Erkenntnisse der Wissenschaft zählen das Gedächtnistraining (Gehirntraining gegen Alzheimer) zu solch einer Präventiv-Maßnahme. Es kann dabei helfen, die Merkfähigkeit von Senioren zu verbessern. Weiterhin wird es empfohlen, wenn die Demenz erst leicht ausgeprägt ist. Ein Training der kognitiven Fähigkeiten fordert das Arbeitsgedächtnis und hält Sie geistig fit. So ist Ihr Gehirn beschäftigt und weniger anfällig für derartige Krankheiten. Weiterhin hilft ausreichend Bewegung, einer Altersdemenz vorzubeugen. Zögern Sie nicht und halten Sie Ihre grauen Zellen fit.

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