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Das Kurzzeitgedächtnis – Funktion des Gehirns im Alltag

Das Kurzzeitgedächtnis dient als Speicher und erlaubt es uns, eine gewisse Menge an Informationen über kurze Dauer zu merken. Im Kurzzeitgedächtnis werden aufgenommene Informationen vorübergehend festgehalten, anschließend gehen diese entweder ins Langzeitgedächtnis über oder werden vergessen.

Das Kurzzeitgedächtnis ist damit der unscheinbare Held unseres Alltags. Funktioniert es gut, beachten wir es nicht. Wir merken nicht, dass es da ist, da es im Hintergrund agiert und uns hilft, unsere täglichen Merkaufgaben zu bewältigen. 

Erst mit zunehmendem Alter, wenn unser unsere Merkfähigkeit nachlässt, stellen wir fest, etwas stimmt nicht. Ist unser Kurzzeitgedächtnis schlecht, kann das unser Leben beträchtlich einschränken.

Doch glücklicherweise lässt sich das Kurzzeitgedächtnis wiederherstellen. 

Bei NeuroNation widmen wir uns der geistigen Fitness, also auch der Fitness des Gedächtnisses. Deshalb sind wir am BRAIN-Projekt beteiligt, einem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekt zur Behandlung kognitiver Beeinträchtigungen mit Gedächtnistraining.

Heute klären wir alles, was Sie zum Thema Kurzzeitgedächtnis wissen müssen. 

Wozu brauchen wir das Kurzzeitgedächtnis?

Das Kurzzeitgedächtnis, held im Alltag

Sämtliche Informationen und Eindrücke, die wir wahrnehmen, werden von unserem Kurzzeitgedächtnis aufgenommen. 

Es spielt eine zentrale Rolle bei der Durchführung täglicher Aufgaben, sei es in der Schule, im Studium, Beruf oder privatem Leben. Es kommt permanent zum Einsatz. 

Wir können uns beispielsweise an unmittelbar geschehene Ereignisse und Erfahrungen erinnern (eine Telefonnummer merken, Kopfrechnen, Schreiben, ein Gespräch führen, Namen kurzfristig merken etc.). 

Das Kurzzeitgedächtnis stellt zudem die Basis für die Konzentrationsfähigkeit und Aufmerksamkeit dar. 

Die moderne Gehirnforschung geht zudem davon aus, dass das Kurzzeitgedächtnis ein Indikator für die menschliche Intelligenz ist.

Die Funktionen des Kurzzeitgedächtnisses

Das Kurzzeitgedächtnis ist zuständig für die Aufnahme und Verarbeitung aller Informationen und Reize, denen wir ausgesetzt sind. Das heißt alle Fähigkeiten wie:

und noch vieles mehr wird allesamt von unserem Kurzzeitgedächtnis übernommen. Doch leider hat unser Kurzzeitgedächtnis trotz seiner vielen Aufgaben nur eine relativ geringe Kapazität. 

Das liegt daran, dass unser Gehirn in der Vergangenheit sich nur auf relativ wenig Dinge gleichzeitig fokussieren musste. 

Heutzutage ist das allerdings ein großes Hindernis, weil wir mit immer größeren Mengen von Reizen und Eindrücken bombardiert werden.

Unterschied zwischen Kurzzeitgedächtnis und Arbeitsgedächtnis

Das Kurzzeitgedächtnis wird im neueren Verständnis durch den Begriff Arbeitsgedächtnis abgelöst. 

Der Unterschied ist, dass das Kurzzeitgedächtnis sich auf teils veraltete Theorien der Informationsspeicherung bezieht. 

So ging die Hirnforschung früher davon aus, dass es nur ein einheitliches System für die Informationsspeicherung gebe. 

Neue Erkenntnisse gehen hingegen von einem Mehrspeichermodell aus, welches verschiedene Untersysteme für die verschiedenen Reizarten hat. 

Das Arbeitsgedächtnis umfasst also nicht nur alle Aufgaben des Kurzzeitgedächtnisses, sondern verarbeitet aktiv aktuelle Informationen und lässt auch deren Bearbeitung zu. 

So können wir also mit unserem „neuen Kurzzeitgedächtnis“ auch komplexe Aufgaben und Probleme lösen.

Kurzzeitgedächtnis, Funktion und Aufbau

Wird eine Information über unsere Sinnesorgane aufgenommen, so bleibt sie für Millisekunden in dem sogenannten Ultrakurzzeitgedächtnis (Sensorisches Gedächtnis). 

Von hier aus gelangen dann die relevanten Informationen in das Kurzzeitgedächtnis und die irrelevanten werden gar nicht erst abgespeichert.

Wir nutzen das Kurzzeitgedächtnis und dessen Funktionen nahezu permanent. Ohne die Kernfunktion könnten wir uns gar nicht erst an Erfahrungen, Vorfälle und Ereignisse, welche unmittelbar geschehen sind, erinnern. 

Allerdings ist die Speicherfunktion des Kurzzeitgedächtnisses begrenzt. Wenn wir zum Beispiel abgelenkt werden, so werden die kurzzeitig gespeicherten Informationen mit anderen ersetzt und wir vergessen schnell, was vorher geschehen ist, sofern es nicht einprägsam war.

Arten des Gedächtnisses

Die Hauptfunktion des Kurzzeitgedächtnisses ist der Zwischenspeicher

Sehr häufig verweilen kurzzeitig abgespeicherte Informationen nicht wesentlich länger im Kurzzeitgedächtnis als 30 Sekunden. 

Jedoch kann das Kurzzeitgedächtnis in diesem Fall als Zwischenspeicher dienen, sofern regelmäßiges Wiederholen und Lernen gegeben ist und sich so Informationen gemerkt werden. 

So können kurzzeitig abgespeicherte Informationen in das Langzeitgedächtnis gelangen und sich über eine sehr lange Zeitperiode gemerkt werden.

Dies wird vor allem über Wiederholung erreicht, aber auch Relevanz spielt eine Rolle. Wird eine Information von uns als relevant angesehen, wird es einfacher im Langzeitgedächtnis gespeichert. 

Wann lässt das Kurzzeitgedächtnis nach?

Das Kurzzeitgedächtnis lässt nach dem Erreichen des 25. Lebensjahres nach, wenn wir es nicht ausreichend beanspruchen. 

Die maximale Gehirnleistung wird zwischen 18 und 25 Jahren erreicht, danach baut das Gehirn langsam wieder ab, was auch das Gedächtnis beeinflusst. 

Durch Gedächtnistraining kann allerdings der Abbau verhindert werden, es kann sogar das Kurzzeitgedächtnis wiederherstellen.

Um im hohen Alter geistig fit zu bleiben, ist regelmäßiges Gedächtnistraining also ein wichtiger Faktor. 

Was passiert, wenn man das Kurzzeitgedächtnis verliert?

Wenn man das Kurzzeitgedächtnis verliert, führt das zu starken Einschränkungen im alltäglichen Leben.

Plötzlich werden Dinge vergessen, die vorher ganz einfach zu merken waren. Dadurch verlegen Betroffene ständig ihren Autoschlüssel oder können sich Namen nicht mehr merken. 

Dies können auch Symptome von Demenz sein, im Anfangsstadium wird das Kurzzeitgedächtnis von der Krankheit stark beeinträchtigt.

Danach wird auch das Langzeitgedächtnis angegriffen, bis der Betroffene sämtliches Wissen verloren hat. 

Regelmäßiges Training hilft übrigens auch von einer späteren Demenz.

Kann sich das Kurzzeitgedächtnis regenerieren?

Ja, das Kurzzeitgedächtnis kann sich wieder regenerieren. Regelmäßiges Gedächtnistraining kann die Merkfähigkeit bis zu einem gewissen Teil wiederherstellen. 

Wenn Sie den Eindruck haben, Ihr Gedächtnis lässt nach. Dann können Sie mit den Übungen von NeuroNation Ihr Kurzzeitgedächtnis wiederherstellen.

Wie kann man das Kurzzeitgedächtnis verbessern?

Ihr Kurzzeitgedächtnis können Sie verbessern, indem Sie es in der richtigen Intensität trainieren. 

Dabei sollte die Herausforderung nicht zu groß sein, aber dennoch eine gewisse Schwierigkeit bieten.

Durch regelmäßige Steigerung des Schwierigkeitsgrades bleiben die Übungen von NeuroNation immer eine Herausforderung für das Gehirn. 

So kann das Gedächtnis auf Dauer verbessert werden und sogar die Intelligenz steigert sich.

Fazit: Ein gutes Kurzzeitgedächtnis erleichtert das Leben

Mit einem guten Kurzzeitgedächtnis lebt es sich unbeschwerter. Diese Erkenntnis erlangen die meisten jedoch leider erst, wenn es zu spät ist. 

Es ist das gleiche Phänomen wie mit Rückenschmerzen. Sind Sie nicht da, denken wir nicht daran, aber wenn wir unter Rückenschmerzen leiden oder vielleicht bereits einen Bandscheibenvorfall haben, gibt es nichts Schrecklicheres.

Um den Rücken gesund zu halten, reicht es aber nicht immer, nur dann Sport zu machen, wenn der Schmerz zurückkehrt. Prävention ist das A und O. 

Ähnlich verhält es sich mit dem Kurzzeitgedächtnis. Funktioniert es wie es soll, denken wir gar nicht an die schweren Folgen eines schlechten Kurzzeitgedächtnisses. 

Doch auch hier ist die Prävention extrem wichtig, damit Sie nie in die Situation kommen, wo Sie ihr Kurzzeitgedächtnis im Alltag einschränkt. Von einer gesteigerten Intelligenz profitieren Sie nebenbei auch noch. 

Deshalb probieren Sie unsere Gedächtnistrainings App kostenlos und machen Sie den ersten Schritt für ein gesundes Gehirn.

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