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Das Parkinson-Syndrom

Das Parkinson-Syndrom ist einer der bekanntesten und häufigsten Neurologischen Erkrankungen. Allein in Deutschland gibt es rund 400.000 Betroffene und es wird vermutet, dass ihre Anzahl auch in Zukunft wächst. Obwohl die Krankheit als Unheilbar gilt, gibt es eine Vielzahl von Prävention und Behandlungsmaßnahmen.

Was macht Parkinson?

Bei Menschen mit Parkinson-Syndrom kommt es zu einem langsamen aber stetigen absterben von Neuronen in der schwarzen Substanz des Gehirns. Diese Nervenzellen sind spezialisiert auf die Ausschüttung von Dopamin, einem wichtigen Botenstoff innerhalb des Gehirns der unter anderem für die Bewegung des Körpers zuständig ist. Sobald mehr als 50% der Zellen abgestorben sind reicht die Menge an Dopamin nicht mehr aus und die ersten typischen Parkinson Symptome treten auf.

Welche Symptome löst Parkinson aus?

Das wahrscheinlich bekannteste Anzeichen von Parkinson ist der Tremor, ein stetiges unkontrollierbares Zittern, das vor allem in den Händen zu beobachten ist. Neben diesem vergleichsweise eher harmlosen Symptom kommt es auch zu einer Vielzahl gefährlicher körperlicher und neurologischer Veränderungen:

  • Depression
  • BewegungsverarmungMuskelstarre
  • Schmerzen in Rücken, Schultern und den Extremitäten
  • Schnelle Ermüdbarkeit
  • Nachlassender Gleichgewichtssinn

Behandlungsmöglichkeiten vom Parkinson-Syndrom

Zumeist wird die Behandlung mit Medikamenten durchgeführt, die die Dopamin Ausschüttung anheben um so die Symptome der fortschreitenden Krankheit zu mildern. Da das Parkinson-Syndrom nicht geheilt werden kann, wird zusätzlich Physiotherapie eingesetzt, um der abnehmenden Mobilität möglichst langfristig entgegenwirken zu können.
Da diese Behandlungen nicht ausreichen um den Fortschritt der Krankheit dauerhaft zu stoppen, sondern ihn nur verlangsamen wird unentwegt an neuen Möglichkeiten der Prävention gegen das Parkinson-Syndrom geforscht.

Gehirntraining gegen Parkinson

In den letzten Jahren werden alternative Behandlungsmöglichkeiten zusätzlich zu den verbreiteten Therapien immer beliebter. Ein wichtiger Bestandteil zur Prävention ist hierbei unter anderem Gehirntraining, welches das Risiko auf eine Erkrankung mit Parkinson reduzieren kann. So gilt eine Mischung aus körperlicher und geistlicher Aktivität als ein effektives Mittel zur Prävention von einer Vielzahl neurologischer Krankheiten und hat sich auch in der Vorbeugung von Parkinson als effektiv erwiesen.

Das Parkinson-Syndrom

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