NeuroNation \ Gehirnjogging

Die wichtigsten Kriterien eines erfolgreichen Gehirntrainings

3.a Die BBC-Studie

Ein negatives Beispiel dafür ist die bekannte BBC-Studie die verlauten lässt, dass Gehirntraining nichts bringt, zumindest für den Alltag nicht. In Bezug darauf, wie diese Studie durchgeführt wurde, stimmt das wohl.
Der Aufbau der Studie klingt zunächst plausibel: Die Teilnehmer trainierten 6 Wochen lang, je 3- Mal wöchentlich, für mindestens 10 Minuten. Eine Testgruppe surfte in der gleichen Zeit einfach nur im Internet. Nach der Auswertung zeigte sich kein deutlicher Unterschied der kognitiven Leistung der beiden Gruppen.

Bringt Gehirntraining also nichts? Doch! Das Experiment wurde lediglich falsch durchgeführt, so berichten kritische Wissenschaftler. Die Gesamtdauer der Studie war 1. viel zu kurz und 2. stimmte die Intensität nicht, beides Dinge die für ein erfolgreiches Training von sehr hoher Bedeutung sind.

3.b Personalisierung

Die Personalisierung ist der wohl wichtigste Faktor bei einem wissenschaftlichen Gehirntraining. Das Trainingsprogramm muss sich zu jedem Zeitpunkt an die individuelle Leistungsfähigkeit anpassen, denn das Gehirn soll weder über-, noch unterfordert werden. Ein personalisiertes Gehirntraining ist die Grundvoraussetzung dafür, dass überhaupt erst Transfereffekte auf den Alltag entstehen können, weil die Stärken aus-, und die Schwächen abgebaut werden. Passt sich das Training nicht an den Nutzer an, dann kommt es, wenn überhaupt nur zu einer Steigerung der Leistung in der jeweiligen Übung.

3.c Abwechslung

Sudoku und Kreuzworträtsel gehören zu beliebten Denksportmaßnahmen und sind ohne Frage eine gesunde Freizeitbeschäftigung. Allerdings lernt das Gehirn schon sehr schnell nichts mehr dazu, da ein Automatismus einsetzt, ebenso wie Fahrradfahren oder Auto fahren.

3.d Zielgerichtetheit

Ein Programm muss so aufgebaut sein, dass es nicht nur zu einer Verbesserung in der jeweiligen Übung führt, sondern die Leistung im Alltag ganzheitlich steigert. Aufgrund dessen gilt es die 2 Komponenten Dauer und Intensität in ein wirkungsvolles Verhältnis zu setzen. Für ein effektives Training empfehlen sich insbesondere Kurssysteme, die wie ein vorgefertigter Trainingsplan fungieren.

3.e Motivation und Regelmäßigkeit

Das beste Training bringt nichts, wenn der Nutzer nicht motiviert ist. Wer unmotiviert ist, der bringt nicht die volle, oft nicht einmal die halbe Leistung. Eine der Grundvoraussetzungen eines erfolgreichen Gehirntrainings ist die Regelmäßigkeit, mit der trainiert wird. Wer zu selten oder mit großen Pausen übt, der kann auch nicht erwarten, dass sich seine kognitiven Fähigkeiten steigern.

Training starten

Mehr über: