NeuroNation https://blog.neuronation.com Tue, 09 Nov 2021 16:53:07 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.7.2 https://blog.neuronation.com/wp-content/uploads/2020/05/cropped-favicon-512-32x32.png NeuroNation https://blog.neuronation.com 32 32 Warum Träumen gesund ist https://blog.neuronation.com/de/warum-traeumen-gesund-ist/ Tue, 09 Nov 2021 16:03:12 +0000 https://blog.neuronation.com/?p=23080 Seit Jahren fragen sich Wissenschaftler, warum fast alle Tiere – einschließlich des Menschen – täglich recht lange schlafen, obwohl es […]

The post Warum Träumen gesund ist first appeared on NeuroNation.]]>
Seit Jahren fragen sich Wissenschaftler, warum fast alle Tiere – einschließlich des Menschen – täglich recht lange schlafen, obwohl es doch für das Überleben von großem Nachteil ist, bewusstlos zu sein. Sollte dieses Bedürfnis nicht längst durch die Evolution verdrängt oder zumindest ersetzt worden sein? Das Forscherteam der University of Tsukuba (Japan) hat sich mit dieser Frage beschäftigt und, wie es scheint, nun endlich eine Antwort gefunden.

Vielversprechende Entdeckung

Während wir schlafen, findet in unserem Kopf neben der uns bekannten Prozesse der „Gehirnreinigung“ und Regeneration ein weiterer Vorgang statt: eine Auffrischung mit einem besonders intensiven Fluss der roten Blutkörperchen.

Dieser Prozess findet ausschließlich während der sogenannten REM-Phase (von englisch rapid eye movement, also „rasche Augenbewegung“) statt, die unter anderem durch schnelle Augenbewegungen bei geschlossenen Lidern gekennzeichnet ist. Auch die meisten Träume finden in dieser Phase statt. Bei Erwachsenen nimmt die REM-Phase ca. 20 bis 25 % der gesamten Schlafdauer ein. Dabei wird zu Beginn der Nacht nur wenig Zeit im REM-Schlaf verbracht, zum Ende der Nacht nehmen Frequenz und Dauer zu.

„Wir waren von den Ergebnissen überrascht“, erklärt Professor Hayashi. „Es gab einen massiven Fluss von roten Blutkörperchen durch die Gehirnkapillare während des REM-Schlafs, aber keinen Unterschied zwischen dem Nicht-REM-Schlaf und dem Wachzustand, was zeigt, dass der REM-Schlaf ein einzigartiger Zustand ist.“

In Anbetracht der Tatsache, dass ein verminderter Blutfluss im Gehirn und kürzere REM-Schlafphasen mit der Entwicklung der Alzheimer-Krankheit korreliert sind, bei der sich Abfallprodukte im Gehirn ablagern, könnte es interessant sein zu untersuchen, ob ein erhöhter Blutfluss in den Gehirnkapillaren während des REM-Schlafs für den Abtransport von Abfallprodukten aus dem Gehirn zuständig ist. Diese Studie legt den Grundstein für künftige Untersuchungen, was letztlich zur Entwicklung neuer Behandlungsmethoden für neurodegenerative Krankheiten, wie Alzheimer, führen könnte.

Prophylaxe statt Behandlung – mit NeuroNation

Wenn Sie sich nicht auf zukünftige Entdeckungen und Therapien verlassen, sondern schon jetzt aktiv der Alzheimer-Demenz vorbeugen möchten, empfehlen wir Ihnen einen regelmäßigen Griff zu Ihrem Gehirntrainingsprogramm. Studien belegen, dass kognitives Training die Wahrscheinlichkeit an Demenz zu erkranken um bis zu 30% verringern kann.

Über 20 Millionen Menschen auf der ganzen Welt haben bereits das Gehirntraining von NeuroNation für sich entdeckt und uns ihr Vertrauen geschenkt. Personalisierte und wissenschaftlich geprüfte Übungen von NeuroNation bilden zusammen mit richtigem Lebensstil eine zuverlässige Grundlage für ein langes und erfülltes Leben.

Bei NeuroNation sind Sie in bester Gesellschaft: ForscherInnen von Australien bis Kanada setzen NeuroNation in innovativen Studien zur Verbesserung der mentalen und kognitiven Gesundheit ein.

Fitnesstest starten

Quellen:

Chia-Jung Tsai, Takeshi Nagata, Chih-Yao Liu, Takaya Suganuma, Takeshi Kanda, Takehiro Miyazaki, Kai Liu, Tsuyoshi Saitoh, Hiroshi Nagase, Michael Lazarus, Kaspar E. Vogt, Masashi Yanagisawa, Yu Hayashi. Cerebral capillary blood flow upsurge during REM sleep is mediated by A2a receptors. Cell Reports, 2021; 36 (7): 109558.

Edwards, Jerri & Xu, Huiping & Clark, Daniel & Ross, Lesley & Unverzagt, Frederick. (2016). THE ACTIVE STUDY: WHAT WE HAVE LEARNED AND WHAT IS NEXT? COGNITIVE TRAINING REDUCES INCIDENT DEMENTIA ACROSS TEN YEARS. Alzheimer’s & Dementia. 12. P212. 10.1016/j.jalz.2016.06.373.

The post Warum Träumen gesund ist first appeared on NeuroNation.]]>
7 Tipps für ein glückliches Gehirn – und Leben https://blog.neuronation.com/de/7-tipps-fuer-ein-glueckliches-gehirn-und-leben/ Tue, 09 Nov 2021 13:22:41 +0000 https://blog.neuronation.com/?p=23063 1. Achten Sie auf Ihre ausgewogene Ernährung.  Wussten Sie, dass unser Gehirn zwar nur 2 % der Körpermasse ausmacht, aber […]

The post 7 Tipps für ein glückliches Gehirn – und Leben first appeared on NeuroNation.]]>
1. Achten Sie auf Ihre ausgewogene Ernährung. 

Wussten Sie, dass unser Gehirn zwar nur 2 % der Körpermasse ausmacht, aber über 20 % des Sauerstoffs und der Nährstoffe verbraucht?

Als allgemeine Regel gilt: Sie brauchen keine teuren Super Foods und Nahrungsergänzungsmittel, stellen Sie nur eine ausgewogene und möglichst nicht vorgefertigte Ernährung sicher. Viele Forscher empfehlen die Mittelmeerdiät als Daumenregel für den gesunden Ernährungsplan.

2. In einem fitten Körper lebt ein fitter Geist. 

Aktivitäten, die Ihren Körper trainieren, können auch helfen, Ihr Gehirn zu schärfen: Körperliche Betätigung fördert die Neurogenese, die Entstehung von neuen Gehirnzellen, und zwar in jedem Alter!

3. Setzen Sie sich mutige Ziele. 

Wenn Sie Ihre Berufsausbildung abgeschlossen haben, lernen Sie weiter. Wenn Sie es sich in einem Job zu bequem gemacht haben, suchen Sie sich neue Aufgaben. Das Gehirn entwickelt sich immer weiter, wenn man ihm die richtige Förderung bietet.

4. Erforschen Sie, reisen Sie. 

Sich mit neuen Orten vertraut zu machen zwingt Sie dazu, Ihrer Umgebung mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Ihr Gehirn wird sich über diese Abwechslung freuen.

5. Entwickeln und pflegen Sie anregende Freundschaften. 

Wir sind soziale Wesen und brauchen soziale Interaktionen. Das tut auch unserem Gehirn gut und verringert sogar die Wahrscheinlichkeit im Alter an Demenz zu erkranken.

6. Lachen Sie! 

Vor allem über kognitiv komplexen Humor, voller Wendungen und Überraschungen, freuen sich unsere Neuronen am meisten. Bereits die Vorfreude darauf ist Balsam für unser Gehirn.

7. Entscheiden Sie sich zu handeln und lassen Sie Ihrem Gehirn stets die nötige Aktivierung zukommen.

Üben Sie positive, handlungsorientierte Gedanken, bis sie zu Ihrem Standardverhalten werden. Stress und Angst – entweder durch äußere Ereignisse oder durch Ihre eigenen Gedanken ausgelöst – schwächen Ihre Denkleistung und mindern Ihr Potenzial.

Mit dem Gehirntraining von NeuroNation haben Sie schon alles da, was Sie benötigen. Sie können ihn sich in etwa wie einen Personal Trainer im Fitnessstudio vorstellen: Er erkennt Ihre Stärken und Potentiale und stellt dementsprechend einen personalisierten Trainingsplan zusammen.

Personalisierte und wissenschaftlich geprüfte Übungen von NeuroNation bilden zusammen mit richtigem Lebensstil eine zuverlässige Grundlage für ein langes und erfülltes Leben.

Bei NeuroNation sind Sie in bester Gesellschaft: ForscherInnen von Australien bis Kanada setzen NeuroNation in innovativen Studien zur Verbesserung der mentalen und kognitiven Gesundheit ein.

Fitnesstest starten

The post 7 Tipps für ein glückliches Gehirn – und Leben first appeared on NeuroNation.]]>
Gedächtnis trainieren und der Forschung helfen – Studienteilnehmer/-innen gesucht https://blog.neuronation.com/de/gedaechtnis-trainieren-und-der-forschung-helfen-studienteilnehmer-innen-gesucht/ Tue, 02 Nov 2021 14:43:24 +0000 https://blog.neuronation.com/?p=23007 Haben Sie das Gefühl vergesslich oder unaufmerksam zu sein? Entfallen Ihnen häufiger Gedanken und Aufgaben, wenn Sie die Inhalte nicht […]

The post Gedächtnis trainieren und der Forschung helfen – Studienteilnehmer/-innen gesucht first appeared on NeuroNation.]]>

Haben Sie das Gefühl vergesslich oder unaufmerksam zu sein? Entfallen Ihnen häufiger Gedanken und Aufgaben, wenn Sie die Inhalte nicht rechtzeitig aufschreiben?
Dann laden wir Sie zur Teilnahme an einer Studie der Charité ein. Sie erhalten vollen Zugang zu einer neuartigen Trainingsapp zur Stärkung Ihres Gedächtnisses und Ihrer Aufmerksamkeit.

Unsere Übungen folgen den Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Neurologie und der Deutschen Gesellschaft für Neuropsychologie und wurden unter Mitwirkung von Prof. Michael Niedeggen, Prof. Michael Falkenstein und anderen Neurologen und Psychologen der Charité, Medical School of Hamburg, Uniklinik Jena und Uniklinik Köln entwickelt.

ANFORDERUNGEN DER STUDIE:

Interessenten/-innen (≥ 18 Jahre) mit einer diagnostizierten leichten kognitiven Beeinträchtigung (ICD-10-Code: F06.7). Wenn Sie Interesse haben, jedoch keine Diagnose, sprechen Sie mit Ihrem Hausarzt.

IHRE VORTEILE IM ÜBERBLICK:

– Sie dürfen 12 Wochen kostenlos unsere NeuroNation MED App testen.

– Sie üben mit einem individuellen Trainingsplan, der sich aus unterschiedlichen Übungen und Aufgaben zusammensetzt.

– Sie erhalten eine volle Betreuung unseres Teams während der gesamten Studienlaufzeit.

HINWEIS

Das Training mit der App führen Sie zu Hause durch. Jedoch sind zwei Termine zu Beginn und am Ende der Studie vor Ort in Berlin notwendig (Reinickendorfer Str. 61, 13347 Berlin).

The post Gedächtnis trainieren und der Forschung helfen – Studienteilnehmer/-innen gesucht first appeared on NeuroNation.]]>
Gedächtnis trainieren und der Forschung helfen – Studienteilnehmer/-innen gesucht https://blog.neuronation.com/de/studienteilnehmer-innen-fuer-studie-gesucht-radio-spot/ Tue, 12 Oct 2021 09:49:08 +0000 https://blog.neuronation.com/?p=22805 Haben Sie das Gefühl vergesslich oder unaufmerksam zu sein? Entfallen Ihnen häufiger Gedanken und Aufgaben, wenn Sie die Inhalte nicht […]

The post Gedächtnis trainieren und der Forschung helfen – Studienteilnehmer/-innen gesucht first appeared on NeuroNation.]]>

Haben Sie das Gefühl vergesslich oder unaufmerksam zu sein? Entfallen Ihnen häufiger Gedanken und Aufgaben, wenn Sie die Inhalte nicht rechtzeitig aufschreiben?
Dann laden wir Sie zur Teilnahme an einer Studie der Charité ein. Sie erhalten vollen Zugang zu einer neuartigen Trainingsapp zur Stärkung Ihres Gedächtnisses und Ihrer Aufmerksamkeit.

Unsere Übungen folgen den Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Neurologie und der Deutschen Gesellschaft für Neuropsychologie und wurden unter Mitwirkung von Prof. Michael Niedeggen, Prof. Michael Falkenstein und anderen Neurologen und Psychologen der Charité, Medical School of Hamburg, Uniklinik Jena und Uniklinik Köln entwickelt.

ANFORDERUNGEN DER STUDIE:

Interessenten/-innen (≥ 18 Jahre) mit einer diagnostizierten leichten kognitiven Beeinträchtigung (ICD-10-Code: F06.7). Wenn Sie Interesse haben, jedoch keine Diagnose, sprechen Sie mit Ihrem Hausarzt.

IHRE VORTEILE IM ÜBERBLICK:

– Sie dürfen 12 Wochen kostenlos unsere NeuroNation MED App testen.

– Sie üben mit einem individuellen Trainingsplan, der sich aus unterschiedlichen Übungen und Aufgaben zusammensetzt.

– Sie erhalten eine volle Betreuung unseres Teams während der gesamten Studienlaufzeit.

HINWEIS

Das Training mit der App führen Sie zu Hause durch. Jedoch sind zwei Termine zu Beginn und am Ende der Studie vor Ort in Berlin notwendig (Reinickendorfer Str. 61, 13347 Berlin).

Die Forschung braucht Sie! Bei Interesse oder für weitere Informationen melden Sie sich gern unverbindlich unter: info@neuronation.de

Hier mehr erfahren
The post Gedächtnis trainieren und der Forschung helfen – Studienteilnehmer/-innen gesucht first appeared on NeuroNation.]]>
Studienteilnehmer/-innen für Studie gesucht https://blog.neuronation.com/de/studienteilnehmer-innen-fuer-studie-gesucht/ Fri, 03 Sep 2021 10:01:10 +0000 https://blog.neuronation.com/?p=22785   Zur Überprüfung der Wirksamkeit der NeuroNation MED App suchen wir für eine Studie mit der Charité Personen, die Interesse […]

The post Studienteilnehmer/-innen für Studie gesucht first appeared on NeuroNation.]]>

 

Zur Überprüfung der Wirksamkeit der NeuroNation MED App suchen wir für eine Studie mit der Charité Personen, die Interesse haben, unsere App für 12 Wochen kostenlos zu nutzen.

Gesucht werden Interessenten/-innen (≥ 18 Jahre) mit einer diagnostizierten leichten kognitiven Störung (ICD-10-Code: F06.7), die in der Lage sind, ein Smartphone selbstständig zu benutzen. Sie müssen ebenfalls in der Lage sein, deutschsprachige Instruktionen zu verstehen und ein mobiles Endgerät zur Verwendung der App besitzen, das die Minimalanforderungen erfüllt (Android 5.0, iOS 11.0) und zu Hause mit dem Internet verbunden ist.

Das Training mit der App führen Sie zu Hause durch. Jedoch sind zwei Termine zu Beginn und am Ende der Studie vor Ort in Berlin notwendig (Reinickendorfer Str. 61, 13347 Berlin).

Bei Interesse oder für weitere Informationen melden Sie sich gern unverbindlich unter: info@neuronation.de

Die Forschung braucht Sie!

Hier mehr erfahren
The post Studienteilnehmer/-innen für Studie gesucht first appeared on NeuroNation.]]>
Resilienz – das Stehaufmännchen der Psychologie https://blog.neuronation.com/de/resilienz-das-stehaufmaennchen-der-psychologie/ Tue, 27 Apr 2021 14:34:29 +0000 https://blog.neuronation.com/?p=22717 Seit einigen Jahren wird das Thema psychische Gesundheit immer populärer in der Gesellschaft. Achtsamkeit, Meditation oder Coachings stehen mehr denn […]

The post Resilienz – das Stehaufmännchen der Psychologie first appeared on NeuroNation.]]>
Seit einigen Jahren wird das Thema psychische Gesundheit immer populärer in der Gesellschaft. Achtsamkeit, Meditation oder Coachings stehen mehr denn je im Fokus. Und auch der aus der positiven Psychologie stammende Begriff Resilienz erhält zunehmend Aufmerksamkeit.

Wie uns Resilienz prägt

Im Bereich der Psychologie spricht man bei Resilienz von der Fähigkeit des Menschen mit einer kritischen Lebensphase, Stress oder einem traumatischen Schicksalsschlag positiv umzugehen und anschließend wieder in den vorherigen seelischen Zustand zurückzukehren.

Besonders gut lässt sich das Phänomen anhand des Stehaufmännchens beschreiben: Die bunten Figuren in Form von Menschen oder Tieren finden immer wieder in die aufrechte Position zurück, auch, wenn man versucht, sie umzustoßen. Umgangssprachlich verwenden wir das Stehaufmännchen, um Menschen zu beschreiben, die sich nicht durch Niederlagen oder Misserfolge unterkriegen lassen. Sie lassen sich trotzdem immer wieder auf das Leben ein und gehen an neue Herausforderungen optimistisch heran.

In den 50er Jahren führte die Entwicklungspsychologin Emmy Werner eine Studie auf der hawaiianischen Insel Kauai durch, in der sie vier Jahrzehnte lang fast 700 Kinder untersuchte. Diese Kinder hatten durch Armut, Vernachlässigung und Gewalterfahrungen erschwerte Voraussetzungen für ein erfolgreiches Leben. Werner begleitete die Kinder bis in ihr Erwachsenenleben und fand entgegen der Annahme, alle Kinder würden ein schweres Schicksal erleiden, heraus, dass ein Drittel der Jungen und Mädchen zu selbstbewussten, fürsorglichen und leistungsfähigen Erwachsenen geworden waren. Dadurch wurde klar: Auch wenn die Startbedingungen im Leben von Menschen ungünstig sind, meistern einige dieses dennoch gut.

Das liegt daran, dass später erfolgreichen Erwachsenen während ihrer Kindheit fürsorgliche Bezugspersonen zur Seite standen. Durch diese Menschen lernten die Kinder Vertrauen in andere, aber auch in sich selbst zu entwickeln und mit Zuversicht in die Zukunft zu blicken – trotz Hindernissen.

Resiliente Menschen sind glücklicher

Was aber hat das mit uns zu tun? Resiliente Menschen überwinden Krisen schneller und sind dadurch glücklicher. Psychische Krankheiten werden durch anhaltende negative Gefühle wie Unzufriedenheit und Anspannung begünstigt. Dagegen sind Menschen mit einer optimistischen Grundstimmung entspannter. Das wiederum fördert kreatives Denken.

“Übrigens zeigen resiliente Menschen im orbitofrontalen Cortex weniger Aktivität, d. h., resiliente Menschen machen sich generell weniger Sorgen um Vergangenheit oder Zukunft und warten eher ab, als sich über Vergangenes und Künftiges aufzuregen. Sie reagieren vorwiegend auf das, was im Augenblick geschieht, wodurch sie auch besser wahrnehmen, wenn unangenehme Situationen vorüber sind, und sich schneller erholen.”[1] steht dazu im Stangl-Lexikon für Psychologie und Pädagogik. Indem Menschen sich auf die Gegenwart konzentrieren, reduzieren sie Sorgen und Angst.

Menschen, die als resilient gelten, verarbeiten und überwinden Trauer und Schmerz schneller als andere, da sie eher dazu in der Lage sind selbstbestimmt zu handeln und in einer Niederlage positives Entwicklungspotential sehen. Sie denken flexibler und passen sich an die gegebenen Bedingungen an.

Einen ganz aktuellen Bezug lässt sich anhand der Corona-Pandemie herstellen. Wie resilient sind Menschen, die unmittelbar in Ihrem Alltag von einer solchen Krise betroffen sind? Diese Frage stellt sich das Deutsche Resilienz Zentrum (LIR) in Mainz: In einer „Covid-19-Intensiv-Befragung“ soll untersucht werden wie „Gesundheitsfachkräfte in der Intensiv- und Notfallversorgung, aber auch in anderen Bereichen der Medizin und im Katastrophenschutz mit dem Stress im Rahmen der Corona-Pandemie umgehen und welche schützenden Faktoren sowie Risikofaktoren für psychologische Belastungen es in einer derartigen Situation gibt.”[2]

Gute Nachricht: Jeder kann Resilienz lernen!

Laut dem Stangl Lexikon gehen Wissenschaftler davon aus, „dass jeder Resilienz im Laufe des Lebens erlernen und trainieren kann.“[3]

Erst durch dessen individuelle Biografie entwickelt jeder Mensch sein persönliches neuronales Netzwerk. Einen Teil davon macht das vererbte Genmaterial aus, den anderen Teil der Einfluss der Umwelt auf den Menschen. Die Wechselwirkung dieser beiden Elemente prägen den Menschen. Damit ein Kind in seiner Entwicklung Resilienz erlernen kann, braucht es eine stabile Beziehung zu einer Bezugsperson. Häufig ist dies die Mutter. Wenn das Kind in dieser Entwicklungsphase negative Erfahrungen macht, bilden sich im Gehirn Stressnarben.

Das bedeutet allerdings nicht, dass es später im Erwachsenenalter keine oder wenig psychische Widerstandskraft gegen Stress und Krisen entwickelt: Der Mensch kann in jeder Phase seines Lebens lernen resilienter zu werden.

Diese Erkenntnis macht sich vor allem die Psychotherapie zu Nutze, um Leuten aufzuzeigen wie Sie besser mit Widerständen im Leben umgehen. Auch in der Wirtschaft und Arbeitswelt hat man erkannt, dass zufriedene und ausgeglichene Arbeitnehmer besser mit Krisen und Belastungssituationen umgehen. Für Unternehmen spezialisieren sich z.B. Coaching-Berater, indem sie Angestellten helfen, eine gesunde Work-Life-Balance zu entwickeln.

Mit verschiedenen Ansätzen bieten sie Menschen Mechanismen an, Selbsthilfe zu lernen.

Die sieben Säulen der Resilienz

Resilienz zu lernen, heißt Schritt für an der psychischen Widerstandskraft zu arbeiten. Eine solche Entwicklung findet natürlich nicht von Heute auf Morgen statt, sondern ist oft ein lebenslanger Prozess. Das Modell der sieben Säulen der Resilienz kann dabei helfen:

1. Optimismus

Es ist eine Herausforderung, doch schwierigsten Situationen etwas Positives abzugewinnen, kann dabei helfen kommende Veränderungen als Herausforderung oder Chance zu sehen.

2. Akzeptanz

Es gibt Momente, die lassen sich nicht ändern. Leugnen oder dagegen Anzukämpfen macht es häufig schlimmer. Einen Zustand Anzuerkennen erleichtert es, sich diesem zu stellen und das anzunehmen, was uns das Leben bereithält.

3. Sinnvolles Handeln

Ein klares realistisches Ziel vor Augen zu haben verdeutlicht uns die eigene Handlungsfähigkeit. Wichtig ist dabei die eigenen Möglichkeiten abzuwägen und sich einzugestehen, wo die eigenen Grenzen liegen.

4. Selbstregulierung

Wir müssen negative Gefühle nicht leugnen oder unterdrücken. Manchmal ist es aber sinnvoller z. B. auf Ärger nicht mit einem Wutausbruch zu reagieren und sich stattdessen sich bewusst zu distanzieren.

5. Selbstwirksamkeit

Sich der eigenen Fähigkeiten bewusst werden und Verantwortung übernehmen kann in den ausweglosesten Situationen neue Wege aufzeigen.

6. Soziale Bindungen

Enge und vertrauensvolle Bindungen zu anderen sind das Fundament, auf dem Resilienz aufbaut. Hilfe und Unterstützung zu suchen ist oft der erste Schritt.

7. Achtsamkeit

Die Fähigkeit Gefühle anzuerkennen und zu spüren, was einem gut tut und was weniger, kann man erlernen, indem man sich selbst beobachtet, seine Verhaltensmuster sowie Reaktionen bewusst wahrnimmt.

Resilienz ist etwas, das wir uns erarbeiten müssen, wenn wir psychische Widerstandskraft aufbauen wollen. Auch Gehirntraining kann uns in Krisen oder stressigen Situationen helfen einen kühlen Kopf zu bewahren. Um eine stetige Weiterentwicklung Ihres Gehirns zu gewährleisten, empfehlen wir Ihnen regelmäßiges Gehirntraining:

Mit dem Gehirntrainingsprogramm von NeuroNation erhalten Sie personalisierte und wissenschaftlich geprüfte Übungen. Diese bilden zusammen mit einem achtsamen und gesunden Lebensstil eine zuverlässige Grundlage für ein zufriedenes Leben.

Tun Sie sich jetzt etwas nachhaltig Gutes!

Training starten

 

 

Quellen

[1] Stangl, W. (2021): Resilienz – Online Lexikon für Psychologie und Pädagogik: https://lexikon.stangl.eu/593/resilienz (2021-04-11)

[2] Leibniz Gemeinschaft (2021): Leibniz-Institut für Resilienzforschung: https://lir-mainz.de/corona-uebersicht (2021-04-11)

[3] Stangl, W. (2021): Resilienz – Online Lexikon für Psychologie und Pädagogik: https://lexikon.stangl.eu/593/resilienz (2021-04-11)

The post Resilienz – das Stehaufmännchen der Psychologie first appeared on NeuroNation.]]>
Die Wissenschaft hinter NeuroNation https://blog.neuronation.com/de/die-wissenschaft-hinter-neuronation/ Mon, 15 Jun 2020 18:49:51 +0000 https://blog.neuronation.com/?p=16141 Fundiert und ausgezeichnet: Mithilfe der FU Berlin wurde der wissenschaftliche Grundstein von NeuroNation gelegt. Unseren Wurzeln sind wir treu geblieben […]

The post Die Wissenschaft hinter NeuroNation first appeared on NeuroNation.]]>
Fundiert und ausgezeichnet: Mithilfe der FU Berlin wurde der wissenschaftliche Grundstein von NeuroNation gelegt. Unseren Wurzeln sind wir treu geblieben – durch gemeinsame Studien mit Partnern aus der Forschung und Kliniken fließen kontinuierlich die neuesten Forschungserkenntnisse in die Übungen und Kurse ein, sodass unsere Nutzer das beste Training erhalten. Zurzeit ist NeuroNation an einigen der größten Studien weltweit beteiligt.

Entwicklung und Forschung führen wir mit unserem Team aus Berlin durch.

Bereits im Jahr 2013 wurde NeuroNation mit dem vom Bundesgesundheitsministerium geförderten AOK-Leonardo-Preis ausgezeichnet. Der Leonardo-Preis wird Firmen verliehen, die sich besonders um die digitale Prävention bemühen. NeuroNation erhielt den Preis für ihren Beitrag zur Förderung der kognitiven Fähigkeiten ihrer Nutzer.

Ihr Gehirn ist anpassungsfähig und trainierbar

Während Gehirntraining ein sehr modernes Thema ist, genießt die körperliche Fitness in unserer Gesellschaft bereits ein hohes Ansehen. Seit längerem gibt es Fitness-Studios, die auf Menschen aller Altersgruppen abzielen. Es ist allgemeiner Konsens, dass körperliche Ertüchtigung zu einem gesünderen, längeren und erfüllten Leben führt. Etwas anders verhält es sich (noch) mit dem geistigen Training. Nach heutigem Wissensstand erreicht jedoch das Gehirn schon mit 16-25 Jahren seine höchste Auffassungsgabe und Leistungsfähigkeit. Ab diesem Alter sinkt die geistige Fitness. Die gute Nachricht: Sie können tatsächlich etwas tun, um sich in jedem Alter gesund und fit zu halten, weil Ihr Gehirn anpassungsfähig ist. Wissenschaftlich betrachtet spricht man bei dieser Anpassungsfähigkeit von „Neuroplastizität“.

Gezielt die richtigen Gehirnbereiche angehen

Spiele und Rätsel wie Sudoku oder Kreuzworträtsel bieten eine simple Möglichkeit, geistig fit zu bleiben. Doch kennt die Wissenschaft bereits weitaus effektivere Methoden zur Steigerung der geistigen Fitness.
Beim modernen Gehirntraining wird nicht wie bei einem Kreuzworträtsel nur ein bestimmtes Teilgebiet des Gehirns aktiviert, sondern viele verschiedene Areale, wie z.B. das Gedächtnis, die Denkgeschwindigkeit oder die Aufmerksamkeit. Das kann nicht nur zu einer allgemeinen Verbesserung der Leistung in den Übungen führen, sondern vor allem im Alltag. Diese sogenannten „Transfereffekte“ können in der Regel nur mit einem wissenschaftlich fundierten und personalisierten Training erreicht werden. Mit der Konzeption eines optimalen Gehirntrainings beschäftigen sich viele Wissenschaftler. Die Übungen von NeuroNation basieren auf dem aktuellen Stand der Forschung.

Personalisiert trainieren

Es gibt eine Reihe von Punkten, die ein gutes Gehirntraining umfassen muss, damit es Ihre Alltagsleistung nachhaltig verbessert: Allen voran darf Ihr Gehirn weder über- noch unterfordert werden, da in beiden Fällen Ihr Trainingserfolg ausbleibt. So beginnen alle NeuroNation-Übungen immer einfach und werden erst nach einer Reihe richtiger Antworten schwieriger. Eine maximale Wirksamkeit wird nur dann erreicht, wenn Sie an Ihrer persönlichen Leistungsgrenze trainieren. Deshalb ist das Training so konzipiert, dass es jeden Tag auf Ihrem aktuell passenden Niveau startet.

Training ohne Motivation ist nichts

Wie bei jeder Form von Training sind auch beim Gehirn- und Gedächtnistraining eine Beständigkeit und Kontinuität, also regelmäßiges Training, der Schlüssel zum Erfolg. „Wer rastet, der rostet“ sagt zu Recht ein bekanntes Sprichwort. Deshalb bietet NeuroNation eine große Anzahl spielerischer Übungen, die nicht nur effektiv sind, sondern auch Spaß machen. Diese Abwechslung ist auch aus wissenschaftlicher Perspektive wichtig: Wer ständig die gleichen Aufgaben löst (z.B. Sudoku), lernt zwar, diese schnell auszuführen, strengt aber sein Gehirn mit der Zeit immer weniger an.

Damit das Gehirn sich neu strukturieren kann, braucht es laufend neue Herausforderungen. Und um sich zusätzlich zu motivieren, können Sie sogar gemeinsam mit Freunden oder in der Familie trainieren. Gehirntraining eignet sich für Menschen nahezu jeden Alters.

Unsere Effektivität

Eine langjährige Studie der MSH Medical School Hamburg und der Universität Würzburg hat gezeigt, dass NeuroNation-Übungen, ausgeführt von Zuhause aus, ohne Anleitung und Aufsicht, nach nur 21 Trainingseinheiten effektiv sind.

170 Teilnehmer nahmen insgesamt an dieser Studie teil. Forscher teilten sie in eine Trainings- und eine Kontrollgruppe auf. Die Trainingsgruppe absolvierte von Zuhause aus NeuroNation-Gedächtnisübungen. Die Kontrollgruppe führte währenddessen ausschließlich Sprachübungen aus.

Nach nur 21 Trainingseinheiten konnten die Trainingsgruppenteilnehmer spürbar ihr Gedächtnis verbessern, auch weitere kognitive Merkmale wie Verarbeitungsgeschwindigkeit sind gestiegen. Die festgestellten Verbesserungen übertrafen deutlich die Veränderungen in der Kontrollgruppe.

Noch erfreulicher sind lebensverändernde Effekte, die die Trainingsgruppenteilnehmer über ihren Alltag berichteten: Die Anzahl kognitiv bedingter Fehler wie vergessene Termine, fehlende Konzentration bei der Arbeit und Unentschlossenheit bei wichtigen Entscheidungen ist deutlich gesunken.

Leiter der Studie Prof. Tilo Strobach kommentiert die Ergebnisse wie folgt:

„Da die Personen der Trainings- und der Kontrollgruppe zufällig zugewiesen wurden und wir darüber hinaus sichergestellt haben, dass die Leistungen der Trainings- und Kontrollgruppe im Test vor den Maßnahmen vergleichbar waren, können wir schlussfolgern, dass die Leistungsunterschiede zwischen den Gruppen tatsächlich auf das Training zurückzuführen sind“.

Unsere Studien und Kooperationen

Kooperation mit der Charité – Universitätsmedizin Berlin

Chemotherapie-Patienten klagen oft über kognitive Beeinträchtigungen nach der Behandlung. Diese Probleme können durch neuropsychologische Untersuchungen bestätigt werden. NeuroNation kooperiert mit der Klinik für Neurologie an der Charité – Universitätsmedizin Berlin um zu untersuchen, ob chemotherapiebedingte kognitive Beeinträchtigungen durch Gehirntrainingsübungen von NeuroNation gemindert werden können.

Studie mit der Goethe-Universität Frankfurt

Wie wirkt sich ein Training verschiedener kognitiver Fähigkeiten auf schulische Leistungen bei Grundschulkindern aus? Und welche Rolle spielen motivationale Faktoren für den Trainingserfolg? In einer Studie mit der Goethe-Universität wird untersucht, ob sich durch ein vierwöchiges Training mit 21 Trainingssitzungen, bestehend aus Arbeitsgedächtnis-, Inhibitions- und kognitiver Flexibilitätsaufgaben, die Lese- und Mathematikleistung von Kindern steigern lässt. Durch spielerische Elemente wie eine Coverstory wird zusätzlich der Einfluss von Motivation auf den Trainings- und Transfererfolg untersucht.

Wissenschaftliche Studie mit der MSH Medical School Hamburg

Den Einfluss von Gehirntraining auf verschiedene kognitive Leistungen wird derzeit gemeinsam mit der MSH Medical School Hamburg unter Leitung von Prof. Strobach untersucht. Weitere Details werden nach Abschluss der Studie bekanntgegeben.

Studie mit der Queen’s University (Kanada)

Schizophrenie ist eine komplexe Erkrankung, die sich sowohl in positiven als auch negativen Symptomen bemerkbar macht. Für eine effektive Behandlung ist es essenziell zu verstehen, welche Techniken und Strategien den meisten Nutzen für Patienten bedeuten. Wissenschaftler am Zentrum für Neurowissenschaft und der Fachbereich für Psychiatrie an der Queen’s University in Kanada führen eine Studie durch, um zu bestimmen, wie Gehirntraining vorgegeben werden sollte, um zu Änderungen im EEG-Muster zu führen. Schizophrenie-Patienten zeigen typische EEG-Muster bei bestimmten kognitiven Aufgaben. Untersucht wird, ob es effektiver ist, wenn das Training mehrmalig für zwei Minuten oder einmal für 10 Minuten vorgebeben wird.

Studie mit der Uniklinik Köln

Die Parkinson-Krankheit geht oftmals mit kognitiven Einbußen einher. In einer gemeinsamen Studie mit dem Universitätsklinikum Köln erhalten Patienten, bei denen noch keine kognitiven Defizite aufgetreten sind, intensives Arbeitsgedächtnistraining über einen Zeitraum von 5 Wochen. Das Ziel des Trainings besteht darin, die kognitiven Fähigkeiten nachhaltig zu stabilisieren.

Studie mit der Hochschule Osnabrück

Gemeinsam mit dem demographische Wandel führt die Digitalisierung dazu, dass auch ältere Arbeitnehmer immer stärker kognitiv gefordert werden. Profitieren ältere Teilnehmer in gleicher Weise von kognitiven Trainings wie junge Teilnehmer, gibt es Unterschiede zwischen den Aufgabentypen, oder Zusammenhänge zu der Arbeitszeit? Diese Fragen versucht Prof. Dr. Gerrit Hirschfeld, Professor für Quantitative Methoden zusammen mit Studenten der Hochschule Osnabrück, mit ausgewählten Daten aus dem NeuroNation-Programm zu beantworten.

Studie mit der Universität Prag

In einer gemeinsamen Studie mit der Universität Prag wird der Frage nachgegangen, inwiefern Gehirntraining einen positiven Beitrag bei der Behandlung von Anorexia nervosa (Magersucht) leisten kann. Bei Magersucht handelt es sich um eine psychische Erkrankung, die dadurch charakterisiert ist, das Betroffene ein gestörtes Verhältnis zur Nahrungsaufnahme besitzen. In den letzten Jahren gerieten die neuronalen Grundlagen der Erkankung in den Fokus des Interesses von Wissenschaftlern. Die Durchführung der Studie findet im Santa Corona Krankenhaus in Pietra Ligure (Italien) statt.

Studie mit der Universität Bielefeld

Ming-Yang (M.Sc.) ist Doktorand an der Universität Bielefeld und untersucht die Aufmerksamkeitsspanne von Sportlern. Dabei ist für den Wissenschaftler von besonderem Interesse, inwiefern sich Profis und Amateure hinsichtlich ihrer Aufmerksamkeitsspanne unterscheiden. Das Training von NeuroNation wird dazu verwendet, Unterschiede sichtbar zu machen.

Studie mit der Hochschule für Gesundheit in Bochum

Wie wirkt sich ein computerbasiertes Training der Wortflüssigkeit auf sprachliche und exekutive Funktionen von älteren Menschen aus? Dieser Frage geht Bianca Spelter, Logopädie-Studentin der Hochschule für Gesundheit in Bochum (hsg), in ihrer Bachelor-Arbeit mit ausgewählten Übungen des NeuroNation-Programms nach. Betreut wird die Arbeit von Prof. Dr. Sascha Sommer, der an der hsg den Schwerpunkt Kognitive Neuropsychologie vertritt. Details.

Wissenschaftliche Studie mit Hertie-Institut in Tübingen

Was können Menschen, die mit Parkinson leben, mittels Training im Gehirn bewirken? Dieser Frage möchte die Arbeitsgruppe für Klinische Neurodegeneration des Hertie Instituts Tübingen unter der Leitung von Prof. Dr. Berg nachgehen. Neben körperlichem Training erfolgt ein regelmäßiges kognitives Training mit der NeuroNation App.

Wissenschaftliche Kooperation mit neurologischem Therapiezentrum

Welche Art von Gehirntraining hilft Patienten nach einem Schlaganfall und bei anderen neurologischen Erkrankungen am meisten? Unter Leitung von Doktor Wolfgang Klein, der im Zuge des EU-Projekts Rehab@Home nach technologischen Lösungen als Teil der Neurorehabilitation forscht, erkundet NeuroNation innovative Ansätze.

Einsatz in der Reha in Kooperation mit einer Krankenkasse

Die Deutsche BKK ermöglicht Ihren Versicherten das NeuroNation-Training im Zuge der Rehabilitation zu verwenden. Gehirntraining nimmt bei der Rehabilitation nach einem Schlaganfall eine wichtige Rolle ein. Die Wirksamkeit des Trainings wird dabei durch Prä- und Posttests bewertet.

Erhalt und Ausbau der geistigen Fitness im Alter mit der Bremer Heinstiftung

Studien zeigen die Bedeutung regelmäßiger mentaler Aktivität auch im Alter. Die Bremer Heimstiftung setzt aus diesem Grund die NeuroNation-App in Pflegeeinrichtungen ein. Erste Ergebnisse zeigen, dass sich das Gehirntraining großer Beliebtheit erfreut.

Wissenschaftliche Studie zum Arbeitsgedächtnis-Training

Wie wirkt sich regelmäßiges kognitives Training mit NeuroNation auf das Arbeitsgedächtnis aus? Dieser Frage ging der Fachbereich für allgemeine Psychologie und Neuropsychologie unter Leitung von Professor Niedeggen nach. Das Ergebnis: Insbesondere das visuelle Arbeitsgedächtnis verbesserte sich signifikant.

Maturaarbeit zur Wirksamkeit von Gehirntraining

In ihrer Maturaarbeit verglich die Schülerin Ladina Meier (Bündner Kantonschule Chur) die Effektivität verschiedener Arten von Gehirntraining. Betreut wurde die Schülerin von Marcel Liechti. Die Ergebnisse zeigen die Überlegenheit des Trainings von NeuroNation.

Bei NeuroNation sind Sie in bester Gesellschaft: Forscher von Australien bis Kanada setzen NeuroNation in innovativen Studien zur Verbesserung der mentalen und kognitiven Gesundheit ein.

TRAINING STARTEN
The post Die Wissenschaft hinter NeuroNation first appeared on NeuroNation.]]>
Gutes Arbeitsgedächtnis verhilft zu mehr Glück https://blog.neuronation.com/de/gutes-arbeitsgedachtnis-verhilft-zu-mehr-gluck/ Thu, 30 Apr 2020 15:00:00 +0000 http://wp13402920.server-he.de/?p=2713 Schätzungen zufolge leiden weltweit inzwischen circa 350 Millionen Menschen unter einer Depression. Bis zum Jahr 2020 werden Depressionen und affektive […]

The post Gutes Arbeitsgedächtnis verhilft zu mehr Glück first appeared on NeuroNation.]]>
Schätzungen zufolge leiden weltweit inzwischen circa 350 Millionen Menschen unter einer Depression. Bis zum Jahr 2020 werden Depressionen und affektive Störungen laut Weltgesundheitsorganisation weltweit die zweithäufigste Volkskrankheit sein. Wissenschaftler aus aller Welt forschen an einem Wundermittel gegen dieses Leiden – und werden nach und nach fündig.

Optimismus gibt Hoffnung

Auf der Suche nach einer Lösung haben Forscher von der University of North Florida 2.000 Freiwillige im Alter zwischen 16 und 79 Jahren untersucht. Dabei wurden sie nicht nur gewöhnlichen Tests unterzogen, sondern auch über ihre Einstellung zu ihrer Zukunft und ihre innere Stimmungslage befragt.

Dabei konnten drei wichtige Erkenntnisse festgehalten werden:

1. Das Alter ist oft dafür verantwortlich, wie optimistisch ein Mensch ist. So haben Jugendliche höhere Pessimismuswerte gezeigt als die erwachsenen Teilnehmer der Studie. Der Grund dafür ist, dass wir mit dem Alter lernen, unsere Ängste zu überwinden, und mehr Selbstvertrauen aufbauen.

2. Die Lebenseinstellung bestimmt, ob ein Mensch zu Depressionen neigt. Fast 85% der depressiv gestimmten Teilnehmer hatten ausgeprägt pessimistische Erwartungen an ihre Zukunft. Sätze wie „Wenn etwas schief gehen kann, dann tut es das auch“ und „Ich glaube nicht, dass alles so passiert, wie ich es gern hätte“ gehörten für viele zur Standardhaltung.

3. Die Stärke des Arbeitsgedächtnisses entscheidet, ob ein Mensch dazu in der Lage ist, seine Gedanken in optimistische Richtung zu lenken. Die Studie hat gezeigt, dass Menschen mit einem stärkeren Arbeitsgedächtnis ihre Zukunft stets positiver betrachtet haben und folglich weniger Depressionsanfälligkeit zeigten.

Arbeitsgedächtnis stärken und glücklich leben

Es liegt in der Natur des Menschen, sich als Erstes auf negative (=gefährliche) Ereignisse zu konzentrieren. Jedoch versteckt sich das Geheimnis eines glücklichen und entspannten Lebens in der Fähigkeit, diesem Urinstinkt zu widerstehen. Durch wissenschaftliches Arbeitsgedächtnistraining können Sie mehr Kontrolle über Ihre Gedanken und Erwartungen gewinnen und optimistischer in die Zukunft blicken.

Schützen Sie sich gegen winterliche Stimmungsschwankungen und Depressionen mit dem Arbeitsgedächtnistraining von NeuroNation. In einer Studie, die NeuroNation zusammen mit dem Fachbereich für allgemeine Psychologie der Freien Universität Berlin durchgeführt hat, wurde die Wirksamkeit unseres Arbeitsgedächtnistrainings wissenschaftlich nachgewiesen.

Starten Sie schon heute Ihr Glückstraining und machen Sie sich das Leben schön – in nur 15 Minuten Training pro Tag!

Training starten

Quellen:

[1] “Does Working Memory Mediate the Link Between Dispositional Optimism and Depressive Symptoms?” by Tracy Packiam Alloway and John C. Horton in Applied Cognitive Psychology.

[2] University of North Florida “Working Memory May Play Role in Coping With Negaitve Events.” NeuroscienceNews.

The post Gutes Arbeitsgedächtnis verhilft zu mehr Glück first appeared on NeuroNation.]]>
So jung ist Ihr Gehirn https://blog.neuronation.com/de/so-jung-ist-ihr-gehirn/ Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000 http://wp13402920.server-he.de/?p=2293 Obwohl wir alle jeden Tag älter werden, merken manche Menschen ihr Alter mehr als andere. Aber wovon hängt dieses subjektive […]

The post So jung ist Ihr Gehirn first appeared on NeuroNation.]]>
Obwohl wir alle jeden Tag älter werden, merken manche Menschen ihr Alter mehr als andere. Aber wovon hängt dieses subjektive Gefühl ab? Diese Frage hat auch Forscher der Seoul National University beschäftigt, die mithilfe von MRT-Gehirnscans und Tests möglicherweise eine Antwort auf unsere innere Jugend gefunden.

Das Forscherteam hat herausgefunden, dass unser subjektives Altersempfinden in direkter Verbindung zum Altern unseres Gehirns steht. Studienteilnehmer, die angegeben haben, sich unter ihrem Alter zu fühlen, schnitten auch in den Gehirntests deutlich besser ab.

Wissenschaftler schließen daraus, dass vor allem Menschen, die sich älter fühlen, als sie es in Wirklichkeit sind, besonders auf die Gesundheit ihres Gehirns achten und gegebenenfalls ihren Lebensstil überdenken sollten.

Unsere mentale Gesundheit hängt von vielen Faktoren ab. Manche von ihnen können wir beeinflussen (Ernährung, Sport, mentale Aktivierung), andere hingegen liegen nicht in unserer Macht (Genetik). Umso mehr sollte jeder Mensch seine Gesundheit in die Hand nehmen und aktiv werden. Gesunde Ernährung, tägliche Aktivität und regelmäßiges Gehirntraining tragen viel zu Ihrer geistigen Gesundheit bei.

Starten Sie gleich Ihr tägliches Gehirntraining und bleiben Sie jung – heute und immer.

Training starten

Quellen:

[1] Seyul Kwak, Hairin Kim, Jeanyung Chey, Yoosik Youm. Feeling How Old I Am: Subjective Age Is Associated With Estimated Brain Age. Frontiers in Aging Neuroscience, 2018.

The post So jung ist Ihr Gehirn first appeared on NeuroNation.]]>
Neue Studie zeigt: Schlaf entgiftet das Gehirn https://blog.neuronation.com/de/schlaf-entgiftet-das-gehirn/ Mon, 20 Apr 2020 23:00:51 +0000 http://wp13402920.server-he.de/?p=2048 Sie arbeiten gerade an einem wichtigen Projekt oder lernen für die Abschlussprüfung, schlafen recht wenig und haben zunehmend das Gefühl, […]

The post Neue Studie zeigt: Schlaf entgiftet das Gehirn first appeared on NeuroNation.]]>
Sie arbeiten gerade an einem wichtigen Projekt oder lernen für die Abschlussprüfung, schlafen recht wenig und haben zunehmend das Gefühl, dass Ihr Kopf langsam voll ist? Die Wissenschaft hat dafür eine ganz einfache Erklärung: Er ist tatsächlich voll.

Lange galt es gesicherte Erkenntnis, dass der Aufbau neuer synaptischer Verbindungen der Grundbaustein jeglichen Lernens ist. Nun stellt sich aber das Gegenteil heraus. Laut neuesten Forschungserkenntnissen ist der Abbau alter Synapsen das O und A unserer geistigen Fitness.

Ihr Gehirn ist ein Garten

Werden Sie nicht gleich skeptisch – dieser Vergleich ist zwar im wahrsten Sinne des Wortes etwas blumig, jedoch aber auch sehr nah an der Realität. Wie in einem prächtigen Garten wachsen in unserem Gehirn unzählige synaptische Verbindungen, die die Neuronen untereinander verbinden. Diese Verbindungen nutzen die Neurotransmitter Dopamin, Serotonin u.a., die wie Boten Informationen von einer Nervenzelle auf andere Zellen übertragen.

In diesem Garten gibt es auch Gärtner: die Gliazellen. Manche von ihnen unterstützen die Verbindungen zwischen den Nervenzellen, andere sorgen für die Sauberkeit unseres Gehirns. Diese sogenannten Mikrogliazellen „stutzen“ die alten unnötigen Synapsen und schaffen somit Platz für neue starke Verbindungen – und sorgen dafür, dass wir den Kopf wieder frei kriegen.

So bekommen Sie schnell einen klaren Kopf

Wenn Sie viel kognitiv leisten und sich große Mengen an neuen Informationen merken müssen, wird Ihr Gehirn schnell mit unzähligen instabilen Verbindungen überfüllt. Um weiterhin produktiv zu bleiben, müssen Sie den Gliazellen die Möglichkeit geben, die instabilen Verbindungen zu „beschneiden“, um diese mit zuverlässigeren Synapsen zu ersetzen. Mit anderen Worten: Sie müssen ausreichend schlafen. Im Schlaf werden die Mikrogliazellen in unserem Gehirn aktiv und erledigen die angefallene Putzarbeit, um uns am nächsten Tag mit frisch sortierten Gedanken aufwachen zu lassen.

Dasselbe Prinzip gilt leider auch umgekehrt: Wer Tag für Tag nicht genügend schläft, gibt seinem Gehirn keine Zeit zum Aufräumen, und wird trotz aller Bemühungen immer ineffizienter. Denn – zurück zum Gartenvergleich – ein Spaziergang durch einen dichten Dschungel ist nun mal viel anstrengender und zeitaufwendiger, als durch einen liebevoll gepflegten Park.

Geistig fit im Schlaf

Im Gegensatz zu den meisten Möglichkeiten, das Gehirn fit zu halten, die alle mit großem oder kleinem Aufwand verbunden sind, „arbeitet“ der Schlaf, während Sie sich erholen. Sie müssen Ihrem Gehirn nur die notwendige Zeit geben, um sich wieder schön zu fegen, den Rest erledigt es von ganz allein.

Abgesehen von Schlaf stellt personalisiertes Gehirntraining die effektivste Möglichkeit dar, das Gehirn fit zu halten. Wissenschaftlich entwickelte Übungen von NeuroNation vergrößern spielerisch leicht und studienbewiesen das Arbeitsgedächtnis, welches alle neuen Informationen aufnimmt, verarbeitet, nach Relevanz filtert und anschließend speichert. Starten Sie jetzt Ihr personalisiertes Gehirntraining und kommen Sie immer fit durch den Tag!

Training starten
The post Neue Studie zeigt: Schlaf entgiftet das Gehirn first appeared on NeuroNation.]]>