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Gedächtnis

Das Gedächtnis ist eine Fähigkeit unseres Nervensystems, aufgenommene Informationen zu speichern, zu ordnen und wieder abrufen zu können. Dabei sind die gespeicherten Informationen immer durch unbewusste oder bewusste Lernprozesse zu Stande gekommen. Vereinfacht wird zwischen dem Ultrakurzzeit-Gedächtnis, dem Kurzzeit-Gedächtnis, dem Arbeits-Gedächtnis und dem Langzeitgedächtnis unterschieden, je nach Dauer der Informationsspeicherung. Diese Gedächtnis Arten sind weiterhin dafür da, die aufgenommenen Informationen zu ordnen.

Inhaltsverzeichnis Gedächtnis:

Ausgezeichnet vom Bundesministerium für Gesundheit

1. Das Ultrakurzzeitgedächtnis

2. Das Kurzzeitgedächtnis und das Arbeitsgedächtnis

3. Das Langzeitgedächtnis

4. Das sensorische Gedächtnis

5. Das Gedächtnis im Alter

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Das Ultrakurzzeitgedächtnis

Gedächtnisarten

Diese Art wird auch sensorisches Gedächtnis genannt. Es werden weitaus mehr Informationen, als bei den anderen Gedächtnis-Typen aufgenommen, allerdings verfallen diese auch sehr schnell wieder. Es ist uns zum Beispiel möglich über das Ultrakurzzeitgedächtnis Dinge zu wiederholen, die man kurz zuvor in einem Gespräch erfasst hat.

Das Kurzzeit- und das Arbeitsgedächtnis

Diese Gedächtnisform wird benutzt, um die aktuelle Umwelt zu verstehen und dieses geistig reproduzieren zu können. In diesem Gedächtnis findet vermehrt die Verarbeitung bewusst aufgenommener Inhalte statt. Daneben lässt sich das Gedächtnis auch hinsichtlich der Art der Inhalte unterscheiden. Durch Medikamente kann Wissen auch wieder gelöscht werden. Diese Inhalte werden über einen längeren Zeitraum aktiv abrufbar gehalten. Und ausgewählte Informationen können in das Langzeitgedächtnis überführt werden. Weiterhin verleiht uns das Kurzzeitgedächtnis/Arbeitsgedächtnis etwa Fähigkeiten wie dem Problemlösen, dem Wissenserwerb oder bei der Zielformulierung.

Das Arbeitsgedächtnis hat zumeist eine begrenzte Kapazität, welche bestimmt wie viele Dinge wir gleichzeitig merken, denken und bearbeiten können. Um zum Beispiel schneller lernen zu können ist es notwendig, diese Kapazität zu verbessern und auszubauen.

Das Langzeitgedächtnis

Wie der Name schon verrät benutzen wir dieses Gedächtnis, um Informationen dauerhaft abzuspeichern. Das Langzeitgedächtnis speichert nur markante, wichtige und interessante Informationen. Daneben gibt es zudem ein implizites Gedächtnis, in dem unbewusst Inhalte gespeichert werden.

Das sensorische Gedächtnis

Das menschliche Gedächtnis wird nach dem Mehrspeichermodell betrachtet, welches das sensorische Gedächtnis,das Kurzzeitgedächtnis (neuerdings Arbeitsgedächtnis) und das Langzeitgedächtnis umfasst.

Das sensorische Gedächtnis – Für jede Sinneseinheit ein eigener Bereich

Das sensorische Gedächtnis wird auch als Ultrakurzzeitgedächtnis oder sensorischer Register bezeichnet, da es der unmittelbaren, sehr kurzen Zwischenspeicherung von Reizen im Gedächtnissystem dient. Irrelevante Reize werden schnell gelöscht und von anderen Eindrücken überschrieben, während relevante Informationen in das Arbeitsgedächtnis übertragen werden. Das sensorische Gedächtnis ist durch eine geringe Speicherkapazität, sowie eine geringe Speicherdauer gekennzeichnet.

Die Grundlage für das sensorische Gedächtnis stellt die sensorische Wahrnehmung dar, also die Aufnahme der Reize und Eindrücke über die Sinnesorgane. Die Wissenschaft geht davon aus, dass es für jede Sinneseinheit (Sehen, Hören, Schmecken, Riechen, Fühlen) ein eigenes sensorisches Gedächtnis gibt. Bisher wurden die visuellen und akustischen Wahrnehmungen am detailliertesten untersucht, da es sich dabei um die wichtigsten Sinneseindrücke handelt. Gelangen die Reize über die visuelle Aufnahme in das sensorische Gedächtnis, so spricht man beispielsweise vom ikonischen Gedächtnis, bei auditiven Reizen wird das echoische Gedächtnis beansprucht.

Das sensorische Gedächtnis verbessern

Obschon die meisten Reize unterbewusst und nur für wenige Millisekunden aufgenommen werden, lässt sich das sensorische Gedächtnis trainieren. Auf NeuroNation gibt es eine eigene Kategorie Sensorik, mit über 10 Übungen, die das sensorische Gedächtnis gezielt trainieren. Die Übungen werden in Zusammenarbeit mit Neuropsychologen entwickelt, sodass eine Wirksamkeit garantiert werden kann. Das Gehirntraining steigert nicht nur das Gedächtnis, sondern Ihre gesamte geistige Leistungsfähigkeit.

NeuroNation trainiert das sensorische Gedächtnis

Sie können viele der Gedächtnisübungen kostenlos trainieren, so lange Sie möchten. Zudem dokumentiert ein Fortschrittsgraph Ihre individuelle Entwicklung und ein integriertes soziales Netzwerk steht für die gegenseitige Motivation, Herausforderung und den Austausch zur Verfügung.

Das Gedächtnis im Alter

Erwiesenermaßen lässt das Gedächtnis im Alter nach und wir werden vergesslich. Jedoch lassen sich kognitive Fähigkeiten, wie etwa das Lernen, der Orientierungssinn, die Imagination, trainieren. Das menschliche Gehirn will beschäftigt werden und es ist wichtig nicht erst dann damit zu beginnen, wenn die Gedächtnisleistung bereits kritisch ist. Neben bekannten Denksport Spielen wie etwa Sudoku, Kreuzworträtseln oder Majong, rückt das Gedächtnistraining, anhand von Gedächtnisübungen, immer mehr in den Fokus eines gesunden Lebens.

Bei NeuroNation bieten wir Ihnen ein umfassendes Training für Ihre grauen Zellen. Wir haben uns insbesondere auf das Training des Arbeitsgedächtnisses spezialisiert, welches starke Steigerungen in den Bereichen des räumlichen Denkens, der Informationsverarbeitung und der Konzentration, sowie Aufmerksamkeit erzeugt. Das Gedächtnis Training, auch Brain Games genannt, ist nicht nur für ältere Menschen geeignet, sondern ebenso für die jüngeren Generationen. Je früher Sie Ihr Gedächtnis trainieren, umso besser wird das für Ihr Gehirn sein. Trainieren Sie mit unseren über 60 Übungen oder von unterwegs mit unserer Gedächtnistraining App.

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