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Gehirnjogging für Ihre grauen Zellen

Gehirnjogging -Gehirn joggt auf dem Laufband

Mithilfe von Gehirnjogging ist es Ihnen möglich, verschiedene Areale des Gehirns zu trainieren. 

Ein starkes Gedächtnis sowie schnellere Auffassungsgabe und das umfangreichere Verknüpfen verschiedener Sachverhalte werden unter anderem beim Training ausgereift. 

Dafür gibt es unterschiedliche Faktoren, die über die Effektivität des Trainings entscheiden. 

In diesem Artikel klären wir darüber auf, was zu einem effektiven Gehirnjogging beiträgt und zeigen einige Beispielübungen der NeuroNation App, mit denen Sie Ihr Gedächtnis trainieren können. 

Definition Gehirnjogging, was genau ist es? 

Gehirnjogging ist Fitness für das Gehirn. Das Training wird allerdings nicht durch körperliche Anstrengung erzielt, sondern durch Denkaufgaben, die verschiedene Bereiche des Gehirns fordern und fördern. So können durch wissenschaftlich geprüftes Gehirnjogging das Gedächtnis, die Aufmerksamkeit, das schlussfolgernde Denken und sogar die Denkgeschwindigkeit vergrößert werden. Wichtig ist dabei die Personalisierung, damit Sie stets die Übungen erhalten, die Ihr Gehirn optimal fördern und fordern. Mit dem wissenschaftlich entwickelten und personalisierten Gehirnjogging von NeuroNation können Sie Ihr Gehirn bewiesen effektiv trainieren.

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Warum ist Gehirnjogging wichtig?

Gehirnjogging ist wichtig, weil mit zunehmendem Alter die Leistung der Fähigkeiten des Gehirns abnimmt. Durch regelmäßiges und ausgewogenes, wie auch facettenreiches Training ergibt sich für Sie die Möglichkeit, Ihre Kopfarbeit in jeder Hinsicht zu verbessern. 

Das funktioniert in allen Altersgruppen. Die diversen Übungseinheiten sind dazu bestimmt, gezielt Bereiche des Zerebrums (auch Gehirn) zu stärken. Beim Gehirnjogging ist jede Übung einer Leistung zugeschrieben. 

Je vielseitiger die Übungen sind und je öfter sie trainiert werden, desto größer und langanhaltender sind auch die Erfolge, die Sie erzielen können.

Diese Art des Sports ist übrigens keine Erfindung der Neuzeit, sondern existiert bereits seit dem Anfang der Neunzigerjahre. Der deutsche Psychologe Siegfried Lehr verlieh im Jahr 1992 dem Gehirnjogging die Bezeichnung „Mentales Aktivierungstraining“ (MAT).

Gehirnjogging als Präventionsmaßnahme

Gehirnjogging, so konnten Studien beweisen, eignet sich für die Steigerung der aktuellen Gehirnleistung, ebenso wie als Präventionsmaßnahme gegen diverse Erkrankungen. So wird ein Training des Gehirns präventiv, aber auch therapiebegleitend in folgenden Fällen angewendet:

  • Dyskalkulie (einer Rechenschwäche)
  • Allgemeine Lernschwäche
  • ADHS
  • Demenz
  • Schizophrenie
  • Nach einem Schlaganfall
  • Depressionen
  • Burnout

Trainieren Sie regelmäßig, werden Sie schon bald Effekte in Ihrem Alltagsleben erkennen können. Es ist genauso wichtig, unseren Geist zu fordern, wie unseren Körper, um möglichst lange gesund und fit zu bleiben.

Effektives Gehirnjogging: Das gibt es zu beachten

Damit Sie optimal vom Gehirnjogging profitieren können, gibt es einige Punkte zu beachten. 

Natürlich ist jegliche geistige Anstrengung auch Training für unser Gehirn, allerdings heißt das nicht, dass das Lösen von Kreuzworträtseln am Frühstückstisch genug ist, um unser Gehirn fit zu halten.

Deshalb haben wir die wichtigsten Faktoren für Sie zusammengefasst.   

Wissenschaftliche Kooperationen

6 Punkte für effektives Gehirnjogging

Wie bereits erwähnt, gibt es einige Voraussetzungen für ein Gehirnjogging, welches nachhaltig die Leistungsfähigkeit des Gehirns steigert.

1. An den Leistungsgrenzen arbeiten:

Achten Sie stets darauf, ob Ihr Gehirn an seinen Leistungsgrenzen trainiert. Verlassen Sie immer wieder Ihre Komfortzone, um Ihr Gehirn bestmöglich anzuregen.

2. Die richtige Umgebung aussuchen:

Schalten Sie alle Geräte ab, die Sie unnötig ablenken könnten, wie z.B. Fernseher, Radio und Musik. Am besten klappt das zu Hausein einem ruhigen Zimmer. Lassen Sie sich während der Übungssitzung vollständig auf das Training ein. Tun Sie nichts anderes parallel, sonst kann Ihr Gehirn nur “mit halber Kraft trainieren”.

3. Regelmäßig statt punktuell trainieren:

Trainieren Sie nicht länger als höchstens 1 Stunde pro Tag und verteilen Sie das Training gleichmäßig auf die Woche. Wir empfehlen, an drei unterschiedlichen Tagen pro Woche eine Sitzung von ca. 30 Minuten zu absolvieren. Finden Sie den für Sie passenden Rhythmus.

4. Schlaf als wichtigen Baustein erkennen:

Ihr Gehirn wird durch das Training stark angeregt und erhält durch Wiederholung sozusagen den Auftrag, sich weiterzuentwickeln. 

Einen Großteil der folgenden Arbeit führt es vor allem aus, während Sie schlafen. Daher ist es für Ihren Erfolg enorm wichtig, dass Sie sich regelmäßig ausreichend Schlaf gönnen.

5. Misserfolge als Fortschritt verstehen:

Ärgern Sie sich nicht über Misserfolge in den Übungen. Für jeden Erfolg sind viele Misserfolge nötig, die den anschließenden Fortschritt überhaupt erst ermöglichen. Übung macht den Meister. 

6.  Genug Abwechslung:

Das Gehirn besteht aus verschiedenen Bereichen mit unterschiedlichen Aufgaben. Um einen ganzheitlichen Trainingserfolg zu erreichen, müssen Sie jeden dieser Bereiche abdecken.  

Durch das Wechseln zwischen verschiedenen Übungen stellen Sie sicher, dass Ihr gesamtes Gehirn trainiert wird. Gleichzeitig sorgt die Abwechslung für einen größeren Trainingserfolg. 

Beachten Sie diese 6 Punkte, werden Sie schnell Fortschritte erzielen und schon bald von einem fitteren Gehirn profitieren. 

Die 4 Kategorien unseres Gehirns

Geschwindigkeit: Die Fähigkeit des Gehirns, Informationen schnell zu verarbeiten und abzurufen. 

Schlussfolgerndes Denken: Die Fähigkeit, Muster und Zusammenhänge zu erkennen und sich daraus ergebende Rückschlüsse zu ziehen.  

Gedächtnis: Die Fähigkeit, neue Informationen im Arbeits- und Langzeitgedächtnis zu speichern und wieder abzurufen. 

Aufmerksamkeit: Die Fähigkeit, sich auf eine Sache zu konzentrieren und Ablenkungen auszublenden. 

Beispielübungen aus der NeuroNation App

Blitzrechner

Kategorie: Geschwindigkeit

Die Übung Blitzrechner trainiert die Fähigkeit, in kurzer Zeit mathematische Operationen durchzuführen.

In der Physik wird Leistung als Arbeit/ Zeit definiert. Ähnlich verhält es sich mit mentalen Leistungen. Viele der Rechenaufgaben bei Blitzrechner sind einfach, wenn sie ohne Zeitdruck gelöst werden sollen. Unter Zeitdruck steigert sich die Schwierigkeit indes bedeutend. 

NeuroNation Übung Blitzrechner

Formdreher 

Kategorie: Schlussfolgerndes Denken

Bei der Übung Formdreher wird Ihre Fähigkeit zur mentalen Rotation trainiert. Diese Fähigkeit wird unter anderem durch den mentalen Rotationstest (MRT) erfasst. Wussten Sie schon: Männer können Objekte circa 0,5 Sekunden schneller in ihrem Kopf drehen als Frauen. Allerdings konnten Studien nachweisen, dass die Fähigkeit der mentalen Rotation durchaus trainierbar ist. 

Übung Formdreher

Zahlenkönig

Kategorie: Gedächtnis

Die Übung Zahlenkönig trainiert gleichzeitig zwei im Alltag wichtige Komponenten.

Zum einen werden die Grundrechenarten trainiert, zum anderen die Gedächtnisleistung

Somit ist die Übung multimodal, indem sie verschiedene Aspekte trainiert. Laut dem Gehirntrainingsexperten Professor Falkenstein ist Multimodalität eine Voraussetzung dafür, dass Gehirntraining wirksam ist. 

Multimodales Training wurde unter anderem in der sogenannten Dortmunder Altersstudie erfolgreich angewendet. 

Übung Zahlenkönig

Blitzblick

Kategorie: Aufmerksamkeit

In der Übung Blitzblick müssen in kürzester Zeit Informationen erfasst und ähnliche Informationen voneinander unterschieden werden. 

Die schnelle Erfassung und Organisation visueller Informationen nimmt in der Regel im Alter ab und gilt als eine der Gründe für eine erhöhte Unfallwahrscheinlichkeit im Straßenverkehr mit zunehmenden Alter. 

Studien zeigen jedoch auch, dass die Fähigkeit durch Training wieder gesteigert werden kann.

Übung Blitzblick

Wie sinnvoll ist Gehirnjogging?

Gehirnjogging ist durchaus sinnvoll. Durch das Training des Gehirns erhöhen sich die kognitiven Fähigkeiten merklich, was auch die Leistungsfähigkeit im Alltag signifikant erhöht. 

Gleichzeitig beugen Sie mit Gehirnjogging dem Abbau des Gehirns vor, was gerade für ältere Menschen sehr wichtig ist, damit sie in ihrem Lebensabend noch lange ohne Einschränkungen leben können. 

Fazit: Gehirnjogging hält Ihren Geist fit

Obwohl Gehirnjogging nicht so weit verbreitet ist, wie reguläres Jogging, hat es dennoch einige Vorteile und sollte regelmäßig ausgeführt werden, um das Gehirn fit zu halten. 

Wer seinen Geist regelmäßig trainiert, wirkt so präventiv dem Abbau der kognitiven Fähigkeiten entgegen und genießt länger ein unbeschwertes Leben.  

Zusätzlich macht sich eine Steigerung der Intelligenz bemerkbar, die im Alltag und Beruf einen großen Unterschied machen kann. 

Testen Sie NeuroNation, um mit Gehirnjogging eine neue positive Gewohnheit aufzubauen.

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