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Gesundes Gehirndoping

Sehr viele Menschen haben das Bedürfnis, ihre Gehirnleistung zu steigern. Dabei ist der Griff zu illegalen Mitteln verführerisch. Der Markt für Gehirndoping ist groß und Reicht von Hypnose und Koffein bis hin zu Ritalin und Modafinil. Manche dieser Mittel gehen jedoch mit erheblichen Risiken einher. Über die verschiedenen Mittel und die Frage, ob gesundes Gehirndoping möglich ist.

Morgens trinken wir einen Kaffee um fit zu werden, abends nehmen wir Baldrian um einzuschlafen. Wenn wir Kopfschmerzen haben nehmen wir eine Schmerztablette und allzu oft wird auch bei harmlosen Erkältungen ein Antibiotikum verschrieben. Doch ab wann handelt es sich um Doping? Wenn bei der Tour-de-France Radfahrer illegale Substanzen einnehmen, wird schnell von Doping gesprochen. Die Grenzen des Dopings des Gehirns sind sehr viel schwammiger als beim Leistungssport.

Doping ist nie gesund

Doch sowohl beim Leistungssport als auch bei der Leistungsfähigkeit des Gehirns ist der Unterschied zwischen Training und Doping die Frage, ob ein Leistungszuwachs durch Training langsam vonstatten geht, oder ob der Zuwachs rasant ist. Letztendlich ist jeder extreme Zuwachs unnatürlich, insofern ist gesundes Gehirndoping ein Widerspruch in sich. Besonders riskant sind dabei illegale Formen des Gehirndopings:

  • Kokain: Kokain hemmt Neurotransmitter, Botenstoffe von Nervenzellen, von Gehirnzellen abtransportiert zu werden. Dadurch entsteht das Gefühl der Wachheit. Kokain ist eine illegale Droge.
  • Ritalin: Ritalin ist ein Medikament, das entwickelt wurde, um ADHS bei Kindern zu behandeln. Ohne ärztliches Attest wird dringend davon abgeraten es einzunehmen.
  • Modafinil: Dabei handelt es sich ebenfalls um ein Medikament. Weniger bekannt als Ritalin, wurde es in den letzten Jahren vermehrt von Studenten genommen, um in der Prüfungszeit leistungsfähiger zu sein. Ursprünglich wurde das Medikament entwickelt um die Schlafkrankheit zu behandeln.

Langfristiges Training gesünder

Anstatt das Gehirn in kürzester Zeit auf Hochtouren zu bringen, ist es ratsamer ein nachhaltiges Gehirntraining zu beginnen. Entscheidend ist dabei, dass sich das Gehirnjogging an wissenschaftlichen Erkenntnissen orientiert und regelmäßig stattfindet. Aus der wissenschaftlichen Forschung ist bekannt, dass wirksames Training individualisiert sein muss, sich also an der Leistungsfähigkeit der Benutzer anpassen muss.

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