NeuroNation \ Intelligenz und IQ

IQ Verteilung

Die Grundlage der Berechnung der IQ Verteilung liegt bereits über 100 Jahre zurück. Seitdem hat sich eingebürgert, dass der durchschnittliche IQ Wert bei 100 liegt, die Mehrheit der Bevölkerung liegt innerhalb der Standardabweichung. Die Aussagekraft des IQ Wertes ist dennoch begrenzt. Trotzdem sind solche Tests wertvoll für Forschung und Praxis.
Als der Forscher Alfred Binet um das Jahr 1900 damit beauftragt wurde einen Test zu entwickeln, der aufzeigt, welche Schulkinder eine spezielle Betreuung brauchen, entwickelte er einen Test, der zum Vorbild heutiger IQ-Tests wurde. Diese Tests weisen eine typische IQ Verteilung auf, das bedeutet, dass die Verteilung der Werte eine bestimmte Struktur aufweist. Daran hat sich bis heute grundlegend nichts verändert.

Normalverteilung des IQ's

Vergleichsgruppe entscheidend

Bei der Interpretation eines IQ Wertes muss immer beachtet werden, mit welcher Gruppe ein Wert verglichen wird. So kann beispielsweise in einer Bewerbungssituation ein Bewerber einen Wert erzielen, der verglichen mit der IQ Verteilung der Altersgruppe überdurchschnittlich ist. Verglichen mit der Verteilung aller Bewerber kann der Wert aber unterdurchschnittlich sein und der Bewerber leer ausgehen. Daher ist die Frage der Vergleichsgruppe von größter Bedeutung. Generell ist die IQ Verteilung wie folgt:

  • Die Standardabweichung beträgt 15 und der Mittelwert 100.
  • Der Normalbereich liegt zwischen 85 und 115. Das bedeutet, dass die Mehrheit von Personen einen Wert hat, der in diesem Bereich liegt.
  • Werte über 115 sind überdurchschnittlich, Werte unter 85 unterdurchschnittlich, bis 130 normal überdurchschnittlich und darüber hochintelligent. Ein Wert bis 70 ist unterdurchschnittlich, und darunter stark unterdurchschnittlich.

IQ-Tests

Die ersten Personen, die über die Messung der Intelligenz in Form eines IQ-Tests (Intelligenztests) nachgedacht haben, waren Paul Broca und Sir Francis Galton. Doch entgegen der heutigen Erkenntnisse gingen sie davon aus, dass ein größerer Schädel für eine höhere Intelligenz stehe. Im Jahre 1904 erfanden die Forscher Binet und Simon den ersten modernen IQ-Test. Dieser IQ-Test beinhaltete Aufgaben, die die Schlussfolgerung, das Reimen oder das Benennen von Gegenständen betrafen. Er gab Aufschluss über die intellektuelle Entwicklung von Kindern unter Einbezug des jeweiligen Alters. Dieses Verfahren hat bis heute noch Bestand.

Erfahren Sie mehr über den IQ-Test:
1. Verschiedene IQ-Tests
2. Intelligenzspiele machen Sie fit
3. Weiterführende Informationen

Gehirnjogging kostenlos testen

Über 100 verschiedene IQ-Tests in Deutschland

Um das Ergebnis des IQ-Tests klarer darstellen zu können, führte Wilhelm Stern 1912 den Begriff Intelligenzquotient ein. Dieser Quotient unterliegt folgender Formel: Ermitteltes Intelligenzalter durch tatsächliches Alter mal 100. Weiterhin führte er Aufgaben je nach Altersklasse ein, um ein möglichst vergleichbares Ergebnis je nach Alter der getesteten Person zu bekommen. Die Formel wurde noch des Öfteren abgewandelt und überarbeitet. Es bildeten sich vielfältige Versionen von Standardtests heraus. Allein in Deutschland gibt es über 100 verschiedene Verfahren, die teilweise auch in Assessment Centern zum Einsatz kommen, um den beruflichen Erfolg vorherzusagen. Zudem gibt es bis heute keine einheitliche Definition der Intelligenz geschweige denn von der Quelle der Intelligenz.

Mentale Fitness und Intelligenz hier testen

Dadurch kommt es aber auch dazu, dass der IQ-Test nicht selten als subjektiv gilt. Durch die verschiedenen Verfahren gibt es auch unterschiedliche Spannweiten und Höchstwerte, die man erreichen kann. Die Vergleichbarkeit ist also nicht immer gewährleistet. Weiterhin wird anderen Faktoren, wie etwa der sozialen Interaktionsfähigkeit, selten Beachtung geschenkt. Hierfür bildeten sich gesonderte Tests heraus, welche die emotionale Intelligenz (EQ) messen.

Intelligenzspiele machen Sie fitter

Auf NeuroNation, dem Fitness-Studio für Ihren Kopf, bieten wir so etwas wie einen allumfassenden IQ-Test. Aus den über 60 Übungen, die wir anbieten, errechnen sich im Gesamten die Gehirnpunkte eines jeden Einzelnen. Die Berechnungsbasis der Gehirnpunkte ist bei allen Nutzern gleich. Dementsprechend gewährleisten wir eine optimale Grundlage des Vergleichs. Darüber hinaus haben wir ein soziales Netzwerk geschaffen, damit neben dem kognitiven Training auch der soziale Aspekt nicht zu kurz kommt. Dieser dient vor allen Dingen der Motivation. Denn ein IQ-Training kann nur wirkungsvoll sein, wenn man regelmäßig trainiert, und dafür muss man motiviert sein.

Intelligenz ist trainierbar

Entgegen früherer Annahmen, ist Intelligenz trainierbar. Lange Zeit wurde davon ausgegangen, dass die Intelligenz ein Leben lang konstant bleibt und im Alter abnimmt. Seit den Studien von der Forscherin Dr. Susanne Jaeggi ist aber bekannt, dass die Intelligenz trainierbar ist. Entscheidend dafür ist aber ein wissenschaftliches Gehirnjogging, dass das ganze Gehirn nachhaltig und personalisiert fördert. Das Training von NeuroNation ist ein einzigartiges Trainingsprogramm, dass sich den individuellen Wünschen und Leistungen anpasst. Somit ist die Möglichkeit eines Trainingserfolg gegeben.

Training starten

Mehr über: