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Kognitiv – Was bedeutet es und was ist eine kognitive Störung?

Diese Begriffe finden sich häufig im medizinischen Kontext wieder. Dabei ist vielen nicht bewusst, was sie sich unter den Bezeichnungen vorstellen können. 

Dieser Artikel bringt Licht ins Dunkle. Wir erläutern die Bedeutung, klären Ursachen und geben Tipps zur Behandlung. 

Kognitiv Definition

Kognitive Störung betrifft das Gehirn

Mit kognitiv sind alle Funktionen des Menschen gemeint, die für Wahrnehmung, Erkennen, Denken, Lernen und Wissen stehen. Häufig wird in diesem Zusammenhang von kognitiven Fähigkeiten gesprochen. 

Was ist eine kognitive Störung?

Bei kognitiven Störungen handelt es sich um eine temporäre oder chronische Einschränkung der geistigen Leistungsfähigkeit. Symptome einer kognitiven Störung sind z. B. Vergesslichkeit, verringerte Aufmerksamkeit, Konzentrationsstörung, Sprachprobleme, Orientierungsprobleme und sogar Gedächtnisverlust.

Wie schlimm kognitive Störungen sein können, ist abhängig vom Schweregrad der zugrundeliegenden Ursache. 

So gibt es Betroffene, die sich nicht mehr erinnern können, zum Beispiel an Personen oder an den gestrigen Tag, aber auch der Verlust von sogenannten sozialen Fähigkeiten, kann eine Folge sein. 

Dies macht sich bei den Betroffenen in der Form bemerkbar, dass sie sich immer mehr zurückziehen. 

Andere Menschen und öffentlichen Veranstaltungen werden von den Betroffenen in der Regel gemieden. Letztlich isolieren sich die Betroffenen Schritt für Schritt von ihrer Umwelt. 

Besonders schlimm trifft es häufig Familien, denn nicht selten isolieren sich die Betroffenen auch von den eigenen Angehörigen. Gerade wenn die Erkrankung nicht erkannt wird, kann das auf Dauer eine Familie sehr belasten.

Wie äußern sich kognitive Störungen?

Kognitive Störungen äußern sich oft dadurch, dass Betroffene ihren Alltag nicht mehr alleine verrichten können.

Wenn etwa das Kurzzeitgedächtnis stark beeinträchtigt ist und dadurch das Essen auf dem Herd plötzlich vergessen wird. 

So können gefährliche Situationen entstehen, bei denen Betroffene sich und andere verletzen können.

Häufig benötigen kognitiv Beeinträchtigte deshalb Unterstützung, entweder von Familienangehörigen oder aber durch Pflegepersonal. 

Ursachen für kognitive Einschränkungen

Wenn die Rede von kognitive Einschränkungen ist, stellt sich natürlich immer auch die Frage, woher kommen diese?

Grundsätzlich gilt: Ursachen für kognitive Störungen kann es viele geben. Zu häufigen Ursachen zählen beispielsweise Schädelhirnverletzungen aufgrund eines Unfalls oder aber auch psychische und neurologische Erkrankungen, wie etwa Alzheimer oder Schlaganfälle. 

Doch es gibt auch noch eine weitere Ursache, nämlich Intoxikationen. Was vielen nicht bekannt ist, auch ein regelmäßiger Drogenmissbrauch oder der Konsum von anderen Rauschmitteln kann zu kognitiven Störungen führen. 

Diese Art der Erkrankung ist somit keinesfalls nur in Verbindung mit dem Alter zu sehen, sondern kann zum Beispiel auch jüngere Menschen, aufgrund eines Unfalls oder wie den bereits erwähnten Drogenmissbrauch, treffen.

Was hilft bei kognitiven Störungen?

Kommt es zu kognitive Störungen, stellt sich natürlich immer auch die Frage der Behandlung. In der Regel haben die Einschränkungen an sich keine Auswirkung auf die Lebensdauer eines Menschen. 

Die zugrunde liegende Krankheit hingegen kann zu einer Verkürzung der Lebenserwartung führen. Grundsätzlich ist eine Behandlung, sowohl mit Medikamenten als auch mit speziellen Trainings möglich. 

Doch für den Erfolg der Behandlung ist die Zeit maßgeblich. Umso früher die kognitive Störung festgestellt wird, umso schneller kann die Behandlung starten. 

Leider sind kognitive Störungen nicht immer leicht zu erkennen, denn die Betroffenen merken meist erstmal nichts davon oder verdrängen erste Anzeichen. Und auch den Familienangehörigen fallen Veränderungen in der Regel erst sehr spät auf und nicht selten werden Vergesslichkeit oder eine fehlende Orientierung auf das Alter geschoben.

Besteht der Verdacht, dass man unter kognitive Einschränkungen leidet, kann dieses von einem Arzt mit relativ einfachen Testverfahren nachgewiesen werden. 

Zum Nachweis der kognitiven Störung werden zum Beispiel von einem Arzt einfache Verhaltenstests durchgeführt. Hierbei wird dann beispielhaft nach den Namen der Familienangehörigen gefragt. 

Wurden die Einschränkungen durch einen Arzt festgestellt, ist eine Behandlung mit Medikamenten möglich. Wobei man grundsätzlich die Störungen mit Medikamenten nicht unterdrücken kann. Eine Behandlung mit Medikamenten ergibt vielmehr Sinn, wenn die kognitive Störung in Schüben auftritt. 

Verschlechtert sich der geistige Zustand schlagartig, zum Beispiel in Form von Orientierungslosigkeit, kann man diesen Schub mit Medikamenten abmildern. In einem solchen Fall kann eine sogenannte immunmodulatorische Therapie vorgenommen werden. 

Was ist kognitives Training?

Eine weitere wirkungsvollere Behandlungsmöglichkeit ist das kognitive Training. Je nachdem, wie und mit welchem Schweregrad sich die Einschränkungen beim Betroffenen bemerkbar machen, erfolgt das Training unterschiedlich. 

Gibt es zum Beispiel Probleme im Bereich des Erinnerungsvermögens, werden bei einem kognitiven Training anhand von Familienbildern, die Namen von den Familienangehörigen und Freunden geübt. 

Auch werden mit den Betroffenen Lebensereignisse besprochen und rekapituliert. Damit soll verhindert werden, dass die Störung zu einem dauerhaften Verlust der Erinnerungen führt. 

Denn nicht selten ist gerade der Verlust des Erinnerungsvermögens auch mit dem Verlust der eigenen Persönlichkeit verbunden. Eine derartige Situation kann häufig mit einem Kognitionstraining verhindert oder aber verlangsamt werden.

Als weiteres Beispiel wird von einem Betroffenen der Umgang mit anderen Menschen infolge der kognitiven Einschränkung vermieden. So wird beim Training bewusst, aber auch behutsam, der Kontakt zu anderen Menschen gesucht. So soll einer Vereinsamung vorgebeugt werden.

Kognitiven Einschränkungen mit NeuroNation entgegenwirken

NeuroNation bietet kognitives Training Übungen, welche den Einschränkungen entgegenwirken und somit das Leben von Betroffenen wieder signifikant verbessern können.

Mit der App lassen sich das Gehirn trainieren und die geistige Fitness steigern.

Fazit: Kognitive Einschränkungen können gestoppt werden

Eine kognitive Störung bleibt manchmal lange unentdeckt, dabei können Sie ein Symptom einer gefährlichen Krankheit sein.

Wenn Sie einen Verdacht auf eine kognitive Störung haben, sollten Sie einen Arzt aufsuchen und diesen um Hilfe bitten.

Zusätzlich zur verordneten Therapie kann NeuroNation dabei helfen, die Symptome der Einschränkung zu mindern.

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