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Kognitives Training: Übungen kostenlos testen

Kognitives Training eignet sich hervorragend zur Erweiterung des eigenen geistigen Horizontes, dabei sind Art und Zielgerichtetheit der kognitiven Trainingsübungen maßgeblich für den Lernerfolg. 

Dank des anhaltenden Online-Trends Gehirnjogginglernen mittlerweile viele Menschen in ihrer Freizeit für geistige Weiterbildung und Entspannung. 

Dabei achten jedoch wenige darauf, welche Ziele die Übungen des kognitiven Trainings überhaupt verfolgen. 

Durch die Vielzahl der Anbieter bieten sich zahlreiche Möglichkeiten im Internet – doch nicht jedes Gehirntraining verspricht auch gleich nachhaltige Effekte für den Lernenden.

Bei den Übungen von NeuroNation steht der Lerneffekt im Vordergrund, zusammen mit der FU Berlin wurden mehrere Gedächtnistraining-Übungen entwickelt, die schon vielen Menschen nachweislich geholfen haben. 

In diesem Artikel klären wir darüber auf, welche Kriterien erfüllt sein müssen, damit kognitives Training den gewünschten Erfolg bringen kann. Außerdem klären wir, ob kognitives Training bei neurologischen oder psychiatrischen Krankheiten möglicherweise eine Besserung bewirkt. 

Was ist kognitives Training?

Kognitives Training - Gesundes Herz, gesundes Gehirn

Kognitives Training umfasst alle Übungen, die zur Verbesserung der Hirnleistung in den Bereichen Denken, Verstehen und Wissen beitragen. 

Unsere kognitiven Fähigkeiten tragen maßgeblich dazu bei, wie wir Dinge wahrnehmen, sie verarbeiten und abgespeichertes Wissen für logische Schlussfolgerungen nutzen.  

Was Übungen für ein effektives kognitives Training brauchen

Wenn wir uns in unserer knappen Freizeit mit Bildung beschäftigen, versprechen wir uns zumeist auch einen Mehrwert damit. Gehirnjogging feierte seinen Siegeszug einst schon auf den tragbaren Videospielkonsolen, und hält nun dank neuer technischer Möglichkeiten auch Einzug in sämtliche Wohnzimmer. 

Über mobile Endgeräte wie dem Smartphone können wir kontinuierlich an unseren geistigen Fertigkeiten arbeiten und kognitive Trainingsübungen in Anspruch nehmen.

Allerdings bestimmt die Wahl des richtigen Trainings die Effizienz und Wirksamkeit der kognitiven Trainingsübungen. Wollen wir permanente Fortschritte und spürbare Verbesserungen wie beispielsweise für unser Berufsleben erzielen, müssen folgende Kriterien zwingend gegeben sein:

  • Individualisierbarkeit des Gedächtnistrainings
  • Anpassungen an eigene geistige Stärken und Schwächen
  • Variierende Schwierigkeitsgrade der kognitiven Trainingsübungen
  • Zielgerichtetheit des Trainings
  • Messbarkeit der Erfolge für einzelne kognitive Bereiche
  • Zukunftsorientierte Lernplattform

Werden all diese Bereiche von den kognitiven Trainingsübungen abgedeckt, ist der Lernerfolg signifikant höher als bei einem einseitigen Training. 

Kognitives Training als LongCovid-Behandlung

Während COVID-19 initial als ein akutes Krankheitsbild verstanden wurde, zeigte sich jedoch, dass viele Patienten – auch mit milden Krankheitsverläufen – noch Monate nach der Infektion über Symptome klagten. 

92 % der Patienten klagen über Ermüdung, 81 % über depressive Verstimmungen sowie 71 % über eingeschränkte körperliche Leistungsfähigkeit sowie 49 % über kognitive Dysfunktionen (primär Konzentrationsstörungen).

Drei Viertel der Erwerbstätigen fühlen sich durch die Symptomatik in ihrer beruflichen Leistungsfähigkeit eingeschränkt, nur 1/3 der Betroffenen mussten während der akuten Infektion in stationäre Behandlung. 

Eine häufige Therapieform ist die Verschreibung von kognitivem Training. Die Wartezeit auf einen Vorstellungstermin in der Ambulanz beträgt derzeit allerdings ca. 20 Wochen. 

Die Betreuung von Patienten mit SARS-CoV-2-Infektionen und damit auch mit Post-COVID-Syndromen wird in den nächsten Jahren eine wichtige Aufgabe sein.

Ein Problem ist die postpandemische Unterversorgung, insbesondere im ländlichen Raum und der Mangel an qualifizierten Anlaufstellen.

Mit der NeuroNation MED soll eine kognitive Trainingsintervention als Versorgung aller Patienten im Flächenland erreicht und somit auch in strukturschwachen Regionen angeboten werden.

Kognitives Training bei Demenz

Auch bei Demenz können kognitive Trainingsübungen helfen, das Gehirn der Betroffenen länger fit zu halten. Genauso sind die Übungen eine wunderbare Demenz Prävention. 

In einer immer älter werdenden Gesellschaft erkranken viele Menschen an Demenz. Daher ist die Nachfrage nach kognitivem Training bei Demenz überaus groß. 

Auf dem Markt tummeln sich viele unseriöse Anbieter, es gibt jedoch auch effektive Übungen. Einige Kriterien müssen erfüllt sein, damit solche Übungen halten, was sie versprechen.

Vor gut 100 Jahren hat der Psychiater Alois Alzheimer das erste Mal die Symptome einer Krankheit beschrieben, die heute als Alzheimer bekannt ist. Dass jedem Menschen die Krankheit heute geläufig ist, hat insbesondere damit zu tun, dass unsere westlichen Gesellschaften immer älter werden.

Schwierigkeit sollte sich der kognitiven Fähigkeit anpassen

Inzwischen ist Demenz zu einer echten Volkskrankheit geworden. Daher ist die Nachfrage nach kognitiven Trainingsübungen bei Demenz in den letzten Jahren stark angestiegen. 

Viele Senioren lösen häufig Aufgaben wie Kreuzworträtsel und Sudoku. So spannend diese Übungen auch sind, leider sind sie so gut wie unwirksam. Folgende Punkte muss kognitives Training bei Demenz unbedingte beinhalten:

  • Individuelles Training: Das Problem bei Sudoku und Co. ist, dass sich die Schwierigkeit nicht der Fähigkeit anpasst. In der Regel fallen uns derartige Aufgaben nach einer Zeit leichter, da wir uns Strategien zurechtlegen, wie wir diese Rätsel lösen können. Unser Gehirn genießt aber nur dann einen Schutz, wenn es gefordert wird. Wirksame Übungen müssen daher im gleichen Maße schwerer werden, wie der Nutzer besser wird.
  • Vielseitige Übungen: Ein weiteres Problem bei den gängigen Rätseln ist, dass sie das Gehirn nur einseitig trainieren. Viel effektiver ist es, wenn Übungen verschiedene Teile des Gehirns trainieren.

Werden diese 2 Punkte von den kognitiven Trainingsübungen mit einbezogen, sind Demenzpatienten in der Lage, ihre kognitiven Fähigkeiten zu festigen. 

Kognitives Training: Übungen für Schizophrenie-Patienten

Auch bei Schizophrenie können sich Übungen, die kognitive Fähigkeiten trainieren, positiv auf den Alltag der Patienten auswirken. 

Zwar gibt es Medikamente, die die Symptome von Schizophrenie mildern können, jedoch verbessern sie die kognitiven Leistungen der Betroffenen nicht. Ebenso wenig hat die konventionelle Psychotherapie bis dato darauf einen Einfluss ausüben können. Aufgrund dessen ist es notwendig, neue therapeutische Strategien zu finden und umzusetzen.

Nach einer Studie, die unlängst in dem Fachmagazin Neuron erschienen ist, kann computergestütztes kognitives Training zu einer Verbesserung der geistigen Fähigkeiten von Schizophrenie-Patienten führen.

Reality-Monitoring

Oft kommt es bei Schizophrenie-Patienten zu einer Einschränkung der kognitiven Fähigkeiten, wie beispielsweise im Bereich der Aufmerksamkeit, des Gedächtnisses, der Problemlösung oder dem Reality-Monitoring. 

Unter Letzterem wird die Fähigkeit der Abgrenzung von der eigenen Vorstellung zur äußeren Wirklichkeit verstanden. Betroffene wissen nicht, was wahrgenommene Ereignisse sind und was die eigene gedankliche Vorstellung ist. 

Die daraus resultierenden Einschränkungen führen zu einer enormen Beeinträchtigung des alltäglichen Lebens.

Die Studie

Die Urheber der Studie versuchten einen einzigartigen Ansatz zu finden, um das (soziale) Verhalten und die Gehirnaktivierung von Schizophrenie-Patienten zu fördern. 

In Hinsicht auf die Komplexität der kognitiven Funktionen wurde zunächst eine Verbesserung der Wahrnehmung, des Arbeitsspeichers und der sozialen Komponente angestrebt. 

Das Experiment war so angelegt, dass es 2 Gruppen gab. Die eine Gruppe (Gruppe 1) trainierte 80 Stunden über 16 Wochen hinweg mit einem speziellen kognitiven Programm am Computer. 

Sie trainierten etwa Übungen wie das planvolle Handeln oder die andauernde Aufmerksamkeit. Eine solche Übung für die andauernde Aufmerksamkeit ist beispielsweise die Mackworth-Uhr. 

Die andere Gruppe (Gruppe 2) hingegen spielte die gleiche Zeit über lediglich Computerspiele.

Aktivierung des medialen präfrontalen Kortexes

Bei den Kontrolluntersuchungen konnten die Forscher schließlich bestätigen, dass das kognitive Training am Computer deutliche Steigerungen in Bezug auf das Reality-Monitoring zur Folge hat. 

Dies bedeutet, dass die Teilnehmer der Gruppe 1 besser zwischen Wahrnehmung und Vorstellung unterscheiden konnten. Das Ergebnis basiert auf der erhöhten Aktivierung des medialen präfrontalen Kortexes infolge des Trainings. 

Dieser ist beispielsweise für höhere kognitive Aufgaben und das Selbstbild von Personen zuständig.

Die Aktivierung brachte auch eine Verbesserung des sozialen Verhaltens mit sich, welche noch bis zu 6 Monate nach dem Training gemessen werden konnte. 

Dies führte zu einer Verbesserung der allgemeinen Lebensqualität. Die Mitglieder der Gruppe 2, die nur am Computer spielten, konnten sich hingegen nicht verbessern.

Wie trainiere ich meine kognitiven Fähigkeiten?

Kognitive Fähigkeiten trainieren Sie am besten durch ein individuelles Training mit vielseitigen Übungen. 

Die Individualisierung ist deswegen wichtig, weil durch sie sichergestellt wird, dass das Gehirn stets herausgefordert wird und dadurch ein effektiver Lerneffekt erzielt wird. 

Wie lernt man kognitiv?

Kognitiv lernt man durch neue Eindrücke, Aufgaben, die ein hohes Maß an Konzentration fordern und bei denen altes Wissen mit neuem verknüpft werden muss.

Ein gutes computergestütztes kognitives Training umfasst diese Kriterien. Mit dem Smartphone kann auch unterwegs trainiert werden. 

Was hilft bei kognitiven Störungen?

Bei kognitiven Störungen hilft regelmäßiges Trainieren den kognitiven Fähigkeiten. Mit computergestützten Übungen konnte nachweislich eine Steigerung der Fähigkeiten erreicht werde. 

Fazit: Effektiver Schutz durch kognitives Training ist möglich

Kognitives Training kann also nachweisbar die kognitiven Fähigkeiten von neurologisch und psychiatrisch erkrankten Patienten steigern, doch genauso können gesunde Menschen von dem Training profitieren. 

Ein Gedächtnistraining, das diese Kriterien beherzigt, liefert NeuroNation. Es ist mit über 20.000.000 Mitgliedern das führende Fitness-Studio für den Kopf. Das innovative Trainingskonzept steht seinen Nutzern sowohl im Web als auch als App zur Verfügung. 

Das Gehirn lässt sich also sowohl von daheim, als auch von unterwegs aus effektiv trainieren. Neuesten Studien zufolge ist das Training des Gehirns auch noch nach 10 Jahren nachweisbar. 

Versuchen Sie es doch gleich einmal, viele der Übungen stehen Ihnen kostenlos zur Verfügung.

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