NeuroNation \ Gehirn und Geist, Gehirnjogging, Intelligenz und IQ

Konzentrationsstörung

Unter einer Konzentrationsstörung versteht man die Schwierigkeit oder die Unfähigkeit, die Konzentration auf einen bestimmten Reiz oder eine bestimmte Tätigkeit gerichtet zu halten. 

Eine Konzentrationsstörung kann in jedem Alter vorkommen, wobei bei Kindern häufig zu schnell darauf geschlossen wird, da sie noch nicht die gleiche Konzentrationsfähigkeit wie Erwachsene besitzen.

Aus medizinischer Sicht konnte bisher keine eindeutige Grenze festgelegt werden, ab wann man von einer Konzentrationsstörung spricht.

Unterschied zwischen Konzentrationsstörung und Konzentrationsschwäche

Es muss klar zwischen einer Konzentrationsstörung und einer Konzentrationsschwäche unterschieden werden. Im Gegensatz zur Konzentrationsschwäche hält die Konzentrationsstörung nur kurzfristig an.

Konzentrationsstörung Definition

Eine Frau am Schreibtisch beim versuch sich zu konzentrieren. Eine Konzentrationsstörung macht es ihr schwer

Als Konzentrationsstörung bzw. Aufmerksamkeitsstörung bezeichnet man die Schwierigkeit, sein Bewusstsein gezielt auf die momentan relevante Tätigkeit oder Situation zu fokussieren. Dabei wurde medizinisch noch nicht genau definiert, ab wann ein Mangel an Konzentration als Störung gilt. 

Symptome und Anzeichen

Die Konzentration aufrechtzuerhalten bedeutet für das Gehirn, auf Höchstleistung zu arbeiten. Das Abrufen dieser Leistung benötigt viel Energie, deshalb ist es normal, dass die Konzentration nach einer gewissen Zeit an Intensität verliert. 

Die Länge der Aufmerksamkeitsfähigkeit unterscheidet sich von Mensch zu Mensch und ist stark vom Alter abhängig. Kinder im Grundschulalter können im Schnitt 15 Minuten am Stück voll konzentriert arbeiten, während Teenager bereits 30 Minuten volle Konzentration leisten können. Im Erwachsenenalter werden dann Werte von etwa einer Stunde erreicht.  

Demnach sollte nicht von einer Konzentrationsstörung ausgegangen werden, wenn die Aufmerksamkeit nach einer gewissen Zeit nachlässt. 

Erst, wenn die Konzentrationsfähigkeit signifikant kürzer ist als genannte Richtwerte, oder wenn Symptome über mehrere Tage anhalten, sollten Sie sich an Ihren Arzt wenden.

Anzeichen für eine Konzentrationsstörung bei Erwachsenen wie bei Kindern können sein:

  • Erhöhte Ablenkbarkeit
  • Vorzeitiger Abbruch von Aufgaben oder Tätigkeiten
  • Häufiges abschweifen der Gedanken
  • Häufiger Wechsel zwischen Aktivitäten
  • schnelles verlieren von Interesse einer Aufgabe 

Begleitsymptome, die auftreten können:

Ursachen einer Konzentrationsstörung

Eine Konzentrationsstörung kann viele unterschiedliche Ursachen haben, hier muss zwischen krankhaften und nicht krankhaften Auslösern unterschieden werden. 

Die häufigsten Ursachen, die eine gestörte Konzentrationsfähigkeit mit sich bringen, sind auf einen ungesunden Lebensstil zurückzuführen. 

Zu den nicht krankhaften Ursachen dieser Störung zählen etwa:

  • Stress
  • Schlafmangel
  • Drogenkonsum
  • Rauchen
  • Alkohol
  • Nebenwirkungen von Arzneimitteln
  • Eine ungesunde Ernährung
  • Vitaminmangel
  • Bewegungsmangel
  • Überforderung
  • Unterforderung

Zu den krankhaften Auslösern zählen:

  • Depressionen
  • Schilddrüsenunterfunktion
  • Magersucht
  • Neurologische Erkrankungen wie Alzheimer

Was tun bei einem Verdacht auf eine Konzentrationsstörung?

Wenn Sie den Verdacht haben, dass Sie oder einer Ihrer Bekannten oder Angehörigen an einer Konzentrationsstörung leiden, dann ist der erste Schritt der Gang zum Arzt. Dieser klärt dann über verschiedene Testverfahren auf, die zeigen können, ob eine Störung vorliegt. Therapiert wird eine Konzentrationsstörung je nach Ursache. 

Selbsthilfe bei nicht krankheitsbedingter Konzentrationsstörung

Zur Prävention oder Verbesserung einer nicht krankheitsbedingten Konzentrationsstörung kann selbst einiges getan werden. Ein gesunder Lebensstil trägt zur optimalen Konzentrationsfähigkeit bei.

Diese allgemeinen Tipps sollten zur Verbesserung Ihrer Konzentrationsstörung beitragen:

  • Ausreichende Versorgung mit Wasser (Richtwert ca. 40 ml Wasser pro kg Körpergewicht)
  • Eine ausgewogene Ernährung, die alle notwendigen Nährstoffe für das Gehirn enthält
  • Stressverminderung 
  • Ausreichend Schlaf und gute Schlafhygiene
  • Medienkonsum verringern (TV, Smartphone, Computer…)
  • Reduzierung von Koffein, Nikotin- und Alkoholkonsum
  • Regelmäßige kurze Pausen an der frischen Luft
  • Konzentrationstraining 

Konzentrationstraining auf NeuroNation

Auf NeuroNation bieten wir Ihnen ein abwechslungsreiches Konzentrationstraining an. Unsere Konzentrationsübungen sind äußerst wirksam, nicht zuletzt, weil sie in enger Zusammenarbeit mit Professoren und Professorinnen der Neuropsychologie entwickelt werden. Sollten Sie an einer Konzentrationsstörung leiden, dann kann unser Training Sie dabei unterstützen, diese abzubauen. Mit unseren Übungen bieten wir Ihnen eine geeignete Grundlage, um Ihre Konzentrationsfähigkeit zu verbessern.

Sollten Sie sich unsicher sein, dann können Sie, nach einer Registrierung, einen Teil unserer Konzentrationsübungen kostenlos trainieren. Damit Sie ausreichend motiviert sind, bieten wir Ihnen ein abwechslungsreiches Trainingsangebot, in 4 Kategorien (Geschwindigkeit, Aufmerksamkeit, Gedächtnis und schlussfolgerndes Denken) an. Zudem passt sich unser Programm an Ihr individuelles Leistungsvermögen an. Dokumentiert werden Ihre Fortschritte mittels eines Entwicklungsgraphs.

Was verursacht Konzentrationsstörungen?

Konzentrationsstörungen können entweder durch Krankheiten oder ungesunde Lebenssituationen verursacht werden. Bei einem Verdacht sollten Sie mögliche Ursachen mit Ihrem Arzt klären.

Wer behandelt Konzentrationsstörungen?

Sollte es sich um eine krankheitsbedingte Konzentrationsstörung handeln, sollte diese von einem Arzt behandelt werden. Je nach Ursache kommt hier der Hausarzt, Neurologe, Kinderarzt sowie Psychiater oder Psychologe für die Behandlung infrage.

Wie fühlen sich Konzentrationsstörungen an?

Konzentrationsstörungen fühlen sich so an, als würden Sie ständig abgelenkt sein, obwohl es keinen merklichen Grund dazu gibt. Das heißt, Sie schweifen in Gedanken ab und es fällt Ihnen schwer, sich zu konzentrieren. Ein plötzlicher Leistungsabfall bei der Arbeit oder in der Schule kann ein Indikator für eine Konzentrationsstörung sein. 

Ist Konzentrationsstörung eine Krankheit?

Eine Konzentrationsstörung kann sich als Symptom einer Krankheit äußern, das muss aber nicht sein. Meistens sind es Lebensumstände wie Stress, zu wenig Schlaf oder eine ungesunde Ernährung, die zu einer Konzentrationsstörung führen. 

Fazit: Eine Konzentrationsstörung muss nicht krankheitsbedingt sein und lässt sich oft leicht beheben

Häufig gehen wir vom schlimmsten aus, doch nur weil Sie sich in letzter Zeit nicht mehr so gut konzentrieren können, heißt es noch nicht, dass Sie an einer Krankheit leiden. 

Meist hat ein Ereignis unmittelbar vor dem Auftreten der Konzentrationsstörung damit zu tun, beispielsweise ein Abend mit zu viel Alkohol. 

Sollte die Konzentrationsstörung allerdings mehrere Tage anhalten, kann ein Besuch beim Arzt nicht schaden. Dieser wird dann feststellen, woran die Störung liegen kann. 

Was Sie sofort tun können, um Ihre Konzentration zu erhöhen, haben wir für Sie im Artikel aufgelistet. Falls Sie Ihre Aufmerksamkeit weiter ausbauen und verbessern möchten, möchten wir Ihnen unser Konzentrationstraining ans Herz legen. Damit können Sie Ihre Konzentrationsfähigkeit stärken.

Training starten

Mehr über: