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Positiver Stress

AusgezeichnetDie übliche Vorstellung vom Stress ist normalweise mit negativen psychischen Zuständen in Verbindung gebracht. Unter Stresssituationen versteht man häufig ja bestimmte belastende psychische Lagen, die die jeweiligen betroffenen Personen betrüben. Es gibt ein breites Spektrum von Stresssituationen, aber man soll darauf beachten, dass sich solche Ereignisse umwandeln lassen. Es gibt auch die Möglichkeit, dass Menschen durch ihre verborgenen mentalen und psychischen Kräfte, den negativen Stress eher in einen positiven Stress transformieren können. Positiver Stress kann also aus bestimmten psychischen Verarbeitungen, die man durch z. B. mentale Technik üben kann, entstehen. Um eventuelle Missverständnisse aus dem Weg zu räumen, ist es wichtig, unterschiedliche Stressdimensionen genau zu differenzieren.

Was ist Stress?

Zuerst ist es wichtig, den Begriff Stress im Allgemeinen kurz zu beschreiben, bevor man in das Thema positiver Stress eingeht. Das Wort wurde in den 30ern von dem Psychologen Hans Selye eingeführt. Generell handelt es sich um eine emotionale Umstellung, welche den Gemütszustand eines Menschen beeinflusst. Es gibt ja verschiedene Faktoren, die dabei eine wichtige Rolle spielen: Jede Aufregung, jede Aufgabe, jede Erwartung auf eine aufgeforderte Leistung bringt Stress mit sich und kann zu bestimmten Stresssituationen führen. Wenn ein plötzliches Gefühl, welches eine starke Wirkung auf die psychische Orientierung eines Menschen auftritt, dann gibt es Stress: Ein typisches Beispiel dafür ist eine Situation, in welcher ein Mensch so involviert ist, dass er glaubt, er sei nicht in der Lage, sie zu bewältigen. Diese allgemeine Idee von Stress ist natürlich mit einer negativen Selbsteinschätzung eng verbunden, wobei der Mensch durch seine Willenskraft und seine psychischen Energien in der Lage ist, damit positiv umzugehen. Es gibt negativer und positiver Stress.

Positiver Stress: Was ist eigenlich?

Es gibt zahlreichende Beispiele vom positiven Stress, die sich ins Feld führen lassen:
Wenn ein Mensch z.B. eine bestimmte Tätigkeit, die ihm Spaß macht, ausübt, dann gibt es positiver Stress: Eine Person, die Sport treibt, erlebt auch einen positiven Stress oder ein Musiker, welcher sich auf einen Liveauftritt vorbereitet, fühlt sich auch unter Stress, weil er so gut wie möglich spielen möchte. Aus anderen Lebensbereichen entsteht positiver Stress: Wenn man sich in eine Person verliebt, dann gibt es positiver Stress: Das Herz klopft stark an und man schwitzt, weil man aufgeregt ist, indem man die geliebte Person sieht. Diese Erlebnisse sind auch mit positiven Stressfaktoren verknüpft. Abgesehen von solchen ungewollten positiven Stresserfahrungen lässt sich aus psychologischen Forschungen ergeben, dass Menschen, die in einer bestimmten Stresssituation geraten sind, in der Lage sind, negativen Stress in positiven Stress zu transformieren.
Es gibt bestimmte Techniken, die man dafür lernen und dann anwenden kann, um dieses Ziel zu erlangen: Ein gutes Mentaltraining kann auch dazu beitragen, dass man negativen Stress abbaut und positive Gedanken hat. Positiver Stress ist auch eine Frage der Übung!

Die Übung des positiven Mentaltraining

Aus der alltäglichen Erfahrung wissen wir, dass negativer Stress immer mit irgendeiner Form von psychischer bzw. mentaler Spannung verbunden ist, die dann unangenehme Zustände auslöst. Es gibt aber auch positiver Stress: Wenn man aber lernt, sich richtig zu entspannen und dazu die Aufmerksamkeit von negativen Vorstellungen auf positive Gedanken umzulenken. Das Mentaltraining ist zuerst die Übung der Entspannung und der Konzentration. Hierzu muss man beachten, dass der Mensch eine Einheit von Geist, Seele und Körper ist und dass der Stress auch mit körperlichen Reaktionen zusammenhängt. Wenn wir in einer negativen Stresssituation sind, atmen wir auch unregelmäßig, weil wir aufgeregt sind. Wenn wir uns entspannen wollen, dann sollen wir zunächst, tief einatmen und ausatmen, sodass wir uns wieder unsere innerliche Ruhe wieder haben. Die Atemtechnik ist auch mit Konzentration verbunden. Der zweite Schritt ist auch an positive Bilder oder Vorstellungen denken.
Das positive Denken, welches aus einer tiefen Entspannung entsteht, kann zur einen Verbesserung des Selbstwertgefühls beitragen. Es gibt zahlreichende Techniken, die dabei hilfreich sind, aber die zugrunde liegende Voraussetzung ist der Wille: Es ist wichtig, dass Sie sich darum bemühen, positiven Stress zu erleben. Positiver Stress ist wichtig fürs Leben!
Es ist dabei aber wichtig, bodenständig zu bleiben:Versuchen Sie, das beste mögliche Erreichbare zu verwirklichen. Dabei ist es auch wichtig, angemessene Wünsche zu haben, wenn man sich zu viel vornimmt, kann man dann auch Frustgefühle haben und dann wieder in eine negative Stresssituation geraten.

Fazit

Positiver Stress ist wichtig für alle Menschen! Es gibt viele Wege, die zum positiven Stress führen, aber es ist dabei wichtig zu beachten, dass jede Person für sich, seine eigene Methode finden soll. Es gibt verschiedene Menschen mit unterschiedlichen kulturellen und emotionalen Hintergründen und es nicht immer so einfach, allgemeine Lösungen für alle Stresssituation, die für jeden Menschen gelten, zu finden. Positiver Stress ist eine Lebenskunst! Es ein breites Spektrum von positiven Denkhaltungen, die allgemein gut sind, aber es kommt darauf an, sie zum richtigen Zeitpunkt an den richtigen Ort anzuwenden. Positiver Stress gibt es in verschiedenen Lebenssituationen, aber es ist auch möglich, ihn richtig aufzubauen, indem man den negativen Stress durch Mentaltraining abbaut.

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