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Spielen und Lernen

Spielen und Lernen – was für Kinder? Nein, nicht nur für Kinder, denn spielen und lernen können wir unser Leben lang. Jeder Mensch ist in der Lage, während seines gesamten Lebens immer noch dazuzulernen, sei es spielerisch oder durch Bewegung.

Hier erfahren Sie mehr über spielerisches Lernen:
I.   Spielen und lernen beginnt im Babyalter
II.  Kleinkinder spielen und lernen
III. Gesellschaftsspiele mit Kindern
IV.  Spielen und Lernen beim Sport
V.   Spielerisches Gehirntraining

Spielen und lernen beginnt im Babyalter

Spielen und Lernen gleichzeitig

Im Grunde genommen beginnt das Spielen und Lernen bereits im Mutterleib. Das Embryo beginnt bereits in der Entwicklungsphase damit, gewisse Vorgänge wahrzunehmen und zum Leid vieler werdender Mütter, sich zu bewegen. So lernt es schon im Mutterleib, die Stimmen der Eltern von anderen Lauten zu unterscheiden. In der fortgeschrittenen Schwangerschaft beginnen Embryos damit, sich zu bewegen, sie drehen sich in der Fruchtblase, strampeln mit den Beinen oder spielen mit ihren Fingern. Das richtige Spielen und Lernen beginnt im zartesten Babyalter, wenn die Eltern dem Baby Spielzeug wie Rasseln oder Ähnliches über dem Bett aufhängen. So beginnt das Baby damit, seine Bewegungen zu koordinieren, um nach dem Spielzeug zu greifen. Dann ist irgendwann die Zeit gekommen und das Baby nicht mehr rumliegen, sondern sich bewegen. Jetzt wird das Gehirn richtig gefordert, denn die Beinchen tragen den Körper noch nicht. Es muss eine andere Art der Fortbewegung gesucht werden. So beginnt das Baby zu robben, dann auf allen Vieren zu krabbeln. Und mit dieser Art der Fortbewegung kann es dann Möbelstücke erreichen und beginnt, sich daran hochzuziehen. Speziell Kinder haben einen sehr großen Bewegungsdrang. Sie fordern ihr Gehirn so lange, bis Koordination und Konzentration zusammenspielen und aus den ersten Bewegungsübungen entsteht mit der Zeit das Laufen.

Kleinkinder spielen und lernen

Bereits sehr kleine Kinder lernen durch spielen. Seit ewiger Zeit gibt es Kinderspielzeuge aus geometrischen Formen mit unterschiedlichen Farben, welche durch entsprechend geformte Löcher in einen Behälter gesteckt werden müssen. So lernen Kleinkinder spielerisch, Formen und Farben zu unterscheiden. Immer mehr Hilfsmittel wurden erfunden, mit welchen Kinder jeden Alters gleichzeitig spielen und lernen können. Das Laufrad ist ein gutes Beispiel, womit Konzentration und Koordination geschult werden. Im gleichen Zuge lernen Kinder dadurch, sich nicht nur auf eine bestimmte Sache zu konzentrieren, sondern gleichzeitig ihre Umwelt im Auge zu behalten, um nicht mit einem Hindernis zu kollidieren. So lernen sie mit dem Laufrad bereits die Vorstufe zum späteren Radfahren, nämlich das Beachten der Umwelt. So ist jedes Kinderfahrzeug, vom Laufrad über den Roller zum Fahrrad, eine spielerische Stufe der Weiterentwicklung und des Lernens.

Gesellschaftsspiele mit Kindern

Neben den herkömmlichen Brettspielen sind viele Gesellschaftsspiele mit Kindern Ratespiele. Diese sollten aber unbedingt dem Wissensstandard des Kindes entsprechen. Eltern sollten auf keinen Fall den Fehler begehen, bei längerer Überlegungszeit, die Antwort selber zu geben. Lassen Sie Ihrem Kind ausreichend Zeit, nach der Antwort zu suchen. Das hilft dem Kind, sein Konzentrations- und Merkvermögen zu steigern. Durch ihren hohen Bewegungsdrang können Kinder nicht lange still sitzen. Das kann schon von klein auf trainiert werden. Kinder bestreiten gerne Wettbewerbe. Machen Sie des Öfteren einen Wettstreit mit Ihrem Kind, wer am Längsten still sitzen und schweigen kann. Das ist ebenfalls eine gute Konzentrationsübung. Aber nicht nur Konzentration und Koordination werden durch das Spielen und Lernen gefördert, sondern das Kind lernt zusätzlich auch Sozialverhalten, denn z. B. bei Gesellschaftsspielen muss es Rücksicht darauf nehmen, wenn andere am Zuge sind.

Spielen und Lernen beim Sport

Die meisten Kinder, egal in welcher Altersstufe, haben ein Interesse an einer gewissen Sportart. Zumeist beginnt das schon mit dem Schwimmen lernen von Kleinkindern. Sport ist eine besonders gute Möglichkeit, sein Gehirn zu trainieren, da gewisse, bis dahin unbekannte Bewegungsabläufe trainiert werden müssen. Je schwieriger die Sportart ist, desto höher ist der Lernfaktor. Haben Sie schon einmal mit Ihrem Kind Minigolf gespielt? Für kleinere Kinder ist das eine echte Herausforderung, da die Stellung der Beine, die Führung der Hände und Arme mit dem Auge koordiniert werden müssen. Da scheitert mancher Erwachsene dran. Auch hier sind wieder Koordination und Konzentration in höchstem Maße gefordert. Schließt sich das Kind dann auch noch einem Sportverein an, schult das wieder das Sozialverhalten, denn Rücksicht und Anpassung an die anderen Vereinsmitglieder sind gefragt. Je älter die Kinder werden, desto teurer werden auch die Spielzeuge. Ab einem gewissen Alter müssen die Spielzeuge über Motoren verfügen. Das liebste Spielzeug von Jugendlichen und Heranwachsenden sind Mofa, Moped, Motorrad und Auto. Das ist wieder eine komplett neue Phase beim Spielen und Lernen. Eigentlich kann dann von Spielen keine Rede mehr sein. Aber das Lernen nimmt dann höchste Ausmaße an. Nicht nur das Lernen der Straßenverkehrsordnung, sondern der Umgang mit Fahrzeug ist die größte Herausforderung. Das Gehirn muss nun Höchstleistungen im Bereich Konzentration leisten, denn bereits bei der ersten Fahrstunde muss neben dem Umgang mit dem Fahrzeug gelernt werden, die Augen offen zu halten für den Straßenverkehr. Und so spielen und lernen wir unser Leben lang.

Spielerisches Gehirntraining

Das spielerische Gehirntraining ist prinzipiell die beste Möglichkeit, die grauen Zellen arbeiten zu lassen, da es mit Freude geschieht. Mittels Spielen und Lernen das Gehirn zu fordern, eignet sich nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene und Senioren, denn mit zunehmendem Alter lässt die Gehirntätigkeit nach. So können auch ältere Menschen etwas zur geistigen Fitness beitragen.

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