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Therapien bei Morbus Alzheimer

Prävention und Therapien bei Morbus Alzheimer sind besonders wichtig, da die Krankheit bis dato als unheilbar gilt. Einmal zerstörte Nervenzellen können nicht wieder hergestellt werden. Bei Morbus Alzheimer handelt es sich um eine Erkrankung des Hirns, die von einem fortschreitenden Gedächtnisverlust geprägt ist. Im Laufe der Erkrankung kommen noch weitere Einbußen kognitiver Fähigkeiten hinzu, wie etwa dem Denkvermögen, dem Urteilsvermögen oder dem Sprachverständnis. Doch was kann man tun, um der Erkrankung vorzubeugen? Und welche Therapien bei Morbus Alzheimer sind die richtigen?

Präventionsmaßnahmen gegen Morbus Alzheimer

Obschon die Krankheit nicht aufzuhalten ist, so kommt die moderne Hirnforschung zu immer neuen Erkenntnissen. Der Bereich der Prävention stellt dabei keine Ausnahme dar. Mit den richtigen vorbeugenden Maßnahmen können Sie das Risiko an Morbus Alzheimer zu erkranken um bis zu 50% senken.

  • Bewegung: Bewegung ist nicht nur für Ihren Körper gut. Auch das Gehirn profitiert von ausreichend Bewegung, da es besser durchblutet wird. Schon 15 Kilometer spazieren gehen pro Woche verringern das Risiko an einer Alzheimer zu erkranken um bis zu 40 Prozent.
  • Eine gesunde Ernährungsweise: Ernährung spielt eine sehr wichtige Rolle für das Gehirn. Nimmt man gesunde Mahlzeiten zu sich, so lässt sich die Konzentration und auch die Merkfähigkeit erheblich steigern. Besonders gut ist Grüner Tee für die grauen Zellen, da er nicht nur Ihre geistige Leistungsfähigkeit steigert, sondern auch Alterskrankheiten wie Demenzen vorbeugt. Vermeiden sollten Sie vor allen Dingen sehr fettreiche Nahrung und Fertiggerichte, da diese nach neuesten Erkenntnissen Alzheimer begünstigen.
  • Ein wissenschaftliches Gehirntraining: Dass man seinen Kopf immer beschäftigen sollte, ist Ihnen sicher bekannt. Denn auch für das Gehirn gilt ‚Was rastet, das rostet‘. Sudokus sind sicher ein Ansatz, jedoch beschäftigen diese Rätsel Sie nur sehr einseitig. Es entsteht ein Automatismus und Ihr Kopf wird schon sehr schnell nicht mehr gefordert. Mit dem richtigen Gehirntraining können Sie hingegen dem Alzheimer vorbeugen.

Therapien bei Morbus Alzheimer

Bevor die Therapien bei Morbus Alzheimer begonnen werden können, muss erst einmal die Diagnose gestellt werden. Auch heute noch ist es nicht möglich eine 100-prozentig sichere Diagnose zu stellen, da die Tests dafür zu unzuverlässig sind. Eigentlich müsste das Hirngewebe untersucht werden aber dieser operative Eingriff birgt zu viele Risiken. Deshalb stehen für viele Ärzte Informationen von den Patienten und deren Angehörigen im Mittelpunkt, über die Beschwerden und zeitliche Abfolge ebendieser geklärt werden.

Ist die Diagnose erstmal gestellt, so kann mit den Therapien bei Morbus Alzheimer begonnen werden. Hier gilt: Je früher die Therapie begonnen wird, umso positiver wirkt sich das auf den Verlauf der Krankheit aus. Nun gibt es vielfältige Therapien bei Morbus Alzheimer, die Symptome und Verlauf der Krankheit eindämmen können:

  • Medikamente und psychotherapeutische Maßnahmen: Die Patienten bekommen Medikamente verabreicht, die sogenannten Antidementiva. Begleitend zu der medikamentösen Behandlung findet eine Psychotherapie statt, die unter anderem die Begleitsymptome wie Depressionen, Unruhe, Schlafprobleme, Aggressivität und Halluzinationen lindern soll.
  • Krankengymnastik und Ergotherapie: Diese Therapien bei Morbus Alzheimer sollen Bewegungsstörungen abschwächen und gewohnte motorische Abläufe so lange wie möglich aufrecht erhalten. Es werden auch Alltagstätigkeiten trainiert, um die Selbständigkeit möglichst lange zu gewährleisten.
  • Kognitives Training (Gedächtnistraining): So wie man präventiv ein Gehirntraining in Anspruch nehmen sollte, so hilft ein kognitives Training auch noch bei leichter bis mittlerer Demenz.

Sollte eine Person aus Ihrem Umfeld Anzeichen von Morbus Alzheimer aufweisen, so ist es wichtig so schnell wie möglich einen Arzt aufzusuchen.

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