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Warum Träumen gesund ist

Seit Jahren fragen sich Wissenschaftler, warum fast alle Tiere – einschließlich des Menschen – täglich recht lange schlafen, obwohl es doch für das Überleben von großem Nachteil ist, bewusstlos zu sein. Sollte dieses Bedürfnis nicht längst durch die Evolution verdrängt oder zumindest ersetzt worden sein? Das Forscherteam der University of Tsukuba (Japan) hat sich mit dieser Frage beschäftigt und, wie es scheint, nun endlich eine Antwort gefunden.

Vielversprechende Entdeckung

Während wir schlafen, findet in unserem Kopf neben der uns bekannten Prozesse der „Gehirnreinigung“ und Regeneration ein weiterer Vorgang statt: eine Auffrischung mit einem besonders intensiven Fluss der roten Blutkörperchen.

Dieser Prozess findet ausschließlich während der sogenannten REM-Phase (von englisch rapid eye movement, also „rasche Augenbewegung“) statt, die unter anderem durch schnelle Augenbewegungen bei geschlossenen Lidern gekennzeichnet ist. Auch die meisten Träume finden in dieser Phase statt. Bei Erwachsenen nimmt die REM-Phase ca. 20 bis 25 % der gesamten Schlafdauer ein. Dabei wird zu Beginn der Nacht nur wenig Zeit im REM-Schlaf verbracht, zum Ende der Nacht nehmen Frequenz und Dauer zu.

„Wir waren von den Ergebnissen überrascht“, erklärt Professor Hayashi. „Es gab einen massiven Fluss von roten Blutkörperchen durch die Gehirnkapillare während des REM-Schlafs, aber keinen Unterschied zwischen dem Nicht-REM-Schlaf und dem Wachzustand, was zeigt, dass der REM-Schlaf ein einzigartiger Zustand ist.“

In Anbetracht der Tatsache, dass ein verminderter Blutfluss im Gehirn und kürzere REM-Schlafphasen mit der Entwicklung der Alzheimer-Krankheit korreliert sind, bei der sich Abfallprodukte im Gehirn ablagern, könnte es interessant sein zu untersuchen, ob ein erhöhter Blutfluss in den Gehirnkapillaren während des REM-Schlafs für den Abtransport von Abfallprodukten aus dem Gehirn zuständig ist. Diese Studie legt den Grundstein für künftige Untersuchungen, was letztlich zur Entwicklung neuer Behandlungsmethoden für neurodegenerative Krankheiten, wie Alzheimer, führen könnte.

Prophylaxe statt Behandlung – mit NeuroNation

Wenn Sie sich nicht auf zukünftige Entdeckungen und Therapien verlassen, sondern schon jetzt aktiv der Alzheimer-Demenz vorbeugen möchten, empfehlen wir Ihnen einen regelmäßigen Griff zu Ihrem Gehirntrainingsprogramm. Studien belegen, dass kognitives Training die Wahrscheinlichkeit an Demenz zu erkranken um bis zu 30% verringern kann.

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Quellen:

Chia-Jung Tsai, Takeshi Nagata, Chih-Yao Liu, Takaya Suganuma, Takeshi Kanda, Takehiro Miyazaki, Kai Liu, Tsuyoshi Saitoh, Hiroshi Nagase, Michael Lazarus, Kaspar E. Vogt, Masashi Yanagisawa, Yu Hayashi. Cerebral capillary blood flow upsurge during REM sleep is mediated by A2a receptors. Cell Reports, 2021; 36 (7): 109558.

Edwards, Jerri & Xu, Huiping & Clark, Daniel & Ross, Lesley & Unverzagt, Frederick. (2016). THE ACTIVE STUDY: WHAT WE HAVE LEARNED AND WHAT IS NEXT? COGNITIVE TRAINING REDUCES INCIDENT DEMENTIA ACROSS TEN YEARS. Alzheimer’s & Dementia. 12. P212. 10.1016/j.jalz.2016.06.373.

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